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Studie Children's Worlds+

Die Studie beschäftigt sich u.a. mit Gewalt und Ausgrenzungserfahrungen. Dazu heißt es:

"Besonders besorgt sind Kinder wegen Ausgrenzungs- und Gewalterfahrungen an Schulen. So beklagen viele Kinder an ihrer Schule im vergangenen Monat gehänselt, absichtlich gehauen oder ausgegrenzt worden zu sein. Je nach Schultyp unterscheiden sich die Erfahrungen: In Gesamt- und Sekundarschulen geben 39 Prozent der Befragten an, mindestens zwei der genannten Übergriffsformen (Hänseln, Hauen, Ausgrenzen) erlebt zu haben, rund 35 Prozent an Haupt- und Realschulen sowie 29 Prozent an Gymnasien. (...) Viele Jugendliche beklagen zudem, dass in den weiterführenden Schulen zu wenig Vertrauenspersonen für sie zur Verfügung stehen. Je älter die Kinder werden, desto weniger haben sie das Gefühl, dass ihre Lehrer ihnen zuhören und sie ernst nehmen: Bei den Achtjährigen stimmen dieser Aussage noch 79 Prozent sehr bzw. voll zu, bei den Vierzehnjährigen nur noch 57 Prozent. Ihren Eltern und Freunden stellen die Jugendlichen ein gutes Zeugnis aus – sie hören ihnen in den allermeisten Fällen zu, nehmen sie ernst und sind bei Problemen für sie da."

Quelle: Bertelsmann-Stiftung

Die Regionale Schulberatungsstelle bildet regelmäßig Beratungslehrkräfte für alle Schulformen in einjährigen Zertifikatskursen aus. Inzwischen gibt es im Kreis eine fast flächendeckende Versorgung mit Beratungslehrkräften. Zudem haben die meisten Schulen ein Beratungskonzept erstellt und ein Team für Beratung Gewaltprävention und Krisenintervention eingerichtet. Auch diese Teams werden von der Schulberatungsstelle fortgebildet und unterstützt.

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