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Referat zu Schulabsentismus

Auf Einladung des Sozialpsychiatrischen Verbunds des Kreises Borken stellte der Leiter der Regionalen Schulberatungsstelle, Schulpsychologe Michael Sylla am 16.5. 2018 die Arbeit des schulpsychologischen Dienstes zum Thema Schulabsentismus vor.

Der SPV im Kreis Borken hat sich das Ziel gesetzt, die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen und/oder suchtkranken Menschen zu verbessern, ihre Lebensqualität zu erhöhen und Angehörige wirksam zu unterstützen. In der Arbeitsgruppe "Kinder und Jugendliche" treffen sich regelmäßig Fachkräfte, die in der psychosozialen Versorgung von Kindern und Jugendlichen arbeiten zum Erfahrungsaustausch und Fortbildung.

Die Fachleute sehen einen Bedarf, sich intensiv um Kinder und Jugendliche zu kümmern, die über längere Zeit der Schule fernbleiben, weil dadurch ihre weitere Entwicklung deutlich gefährdet ist.

Sylla erläuterte den Unterschied zwischen verschiedenen Formen wie "Schwänzen", "Schulangst" und "Schulphobie", die jeweils verschiedene Interventionen bei der Rückführung der Schüler in die Schule benötigen. Der Fokus der Schulberatungsstelle bei solchen Beratungsanlässen liegt auf der Unterstützung der beteiligten Eltern und Lehrkräfte. Sylla wies darauf hin, dass eine erfolgreiche Rückführung schulabsenter Kinder und Jugendlicher eine sorgfältige Planung erfordere und die gute Kooperation von Eltern, Schule und Fachleuten unbedingt notwendig sei.

Die Regionale Schulberatungsstelle plant für den 7. November 2018 eine Fachtagung zum Thema Schulabsentismus. Eingeladen ist der renommierte Experte Professor Dr. Heinrich Ricking von der Universität Oldenburg. Adressaten sind Fachleute aus Schulen, Gesundheits- und Jugendhilfe.

 

 

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