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Praktikum in der RSB Borken in Zeiten von Corona

Ich bin Luisa Hardt studiere Wirtschaftspsychologie an der Ruhr-Universität in Bochum und habe mein achtwöchiges Pflichtpraktikum in Zeiten von Corona (März und April 2021) in der Regionalen Schulberatungsstelle absolviert. In der Coronavirus-Pandemie einen Praktikumsplatz zu finden war gar nicht so einfach. Ich hatte große Glück in der RSB Borken in einem sehr sympathischen Team zu landen.

Der derzeitige Leiter Herr Sylla sagte wortwörtlich an meinem ersten Tag: „Das wird das spannendste Praktikum welches eine Studentin / ein Student je bei uns absolviert hat.“ und damit behielt er Recht.

Als Praktikantin wurde ich sehr herzlich empfangen. Schon am ersten Tag war mein eigener Arbeitsplatz in der RSB inklusive E-Mail-Postfach eingerichtet, wovon ich positiv überrascht war. Auch mein Home-Office Arbeitsplatz wurde zeitnah beantragt, so konnte ich während meines Praktikums zeitweise von Zuhause aus arbeiten und in dieser Zeit Daten für meine Bachelorarbeit erheben. Ich bin dem Team sehr dankbar, dass sie mein Praktikum so flexibel gestaltet haben, dass ich alle Termine, die von Seiten der Uni anstanden, wahrnehmen konnte.

Ich habe trotz der derzeitigen Lage verschiedene Einblicke in die Arbeit eines*r Schulpsychologen*in bekommen. So habe ich bei mehreren Lehrer- und Schulleiterberatungen bzw. Lehrerinnen- und Schulleiterinnenberatungen, die über Zoom durchgeführt wurden, hospitiert. Ich durfte eine Mitarbeiterin bei einem Diagnostiktermin in die Schule begleiten, bei der Vorbereitung von Beratungsgesprächen dabei sein und an ganztägigen Beratungslehrerfortbildungen teilnehmen. Zudem war ich bei einigen Telefonsprechstunden dabei, wodurch ich eine Vorstellung davon bekam, mit welchen Anfragen sich Lehrer*innen und Eltern an die RSB wenden. Zu meinem Aufgabenbereich zählte auch die Teilnahme als Protokollantin am Team. Jeden Freitag trafen sich alle Kollegen*in für einen kurzen Wochenrückblick und für den fachlichen und organisatorischen Austausch digital über Zoom. Da sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie viele Schulen im Distanz- bzw. Wechselunterricht befanden, fanden in meiner Praktikumszeit weniger bis gar keine Besuche in den Schulen statt, bei denen ich die Mitarbeiter*innen sonst hätte begleiten können. Um die Zeit in meinem Praktikum dennoch zu füllen bekam ich den Auftrag Videos zum Thema Lernen lernen zu erstellen. Hierzu habe ich zwischendurch verschiedene Texte für die Videoproduktion geschrieben, die ich anschließend selbständig einsprechen durfte. So habe ich aus meiner Praktikumszeit ein tolles Endergebnis mitnehmen können.

Mein Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viele Einblicke erhalten, die mir die Aufgaben eines*r Schulpsychologen*in verdeutlicht haben. Ich gehe aus diesem Praktikum mit dem gestärkten Willen, meinen Wunsch Schulpsychologin zu werden und diesen weiterhin zu verfolgen, heraus. Danke an das gesamte Team, dass ihr mir dieses Praktikum in einer doch nicht ganz so einfachen Zeit ermöglicht habt und mir da wo ihr konntet die Vielseitigkeit eures Berufes gezeigt habt.

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