RSB Borken RSB Borken

Prävention bei Lehrergesundheit ist dringende Aufgabe

Der aktuell publizierte INSM-Bildungsmonitor 2018 "Wo stehen die Bundesländer beim Bildungscheck?" fokussiert auf die Frage, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes zum Wachstum und Wohlstand der Wirtschaft beiträgt. Was die Studie interessant macht, ist die Vielfalt an Indikatoren, auf denen das Ranking zwischen den Bundesländern beruht. So geht beispielsweise der Faktor "Lehrergesundheit" in die Berechnungen ein:

"Dass im Bereich Inputeffizienz und insbesondere in Bezug auf das Lehrpersonal Handlungsbedarf besteht, zeigt der im Vergleich zu anderen Berufsgruppen hohe Anteil von Lehrpersonen, die sich überlastet, emotional erschöpft oder ausgebrannt fühlen, bis hin zu einem diagnostisch gesicherten Burnout-Syndrom (Aktionsrat Bildung, 2014, 56 ff.). Ein hoher Anteil der Lehrer in Grundschulen fühlt sich haüfig müde und klagt über die starke Lärmbelastung (DAK, 2017). Damit verbunden ist die Gefahr, dass Lehrer zwar im Schuldienst aktiv bleiben, aber dennoch vermehrt aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, was für die Schuler zu entsprechenden Fehlstunden fuhrt. Darüber hinaus können psychische Beeinträchtigungen verhindern, dass Lehrpersonen ihr Potenzial hinsichtlich der Unterrichtsqualität voll ausschöpfen. Die Gesundheitsforderung und die Prävention von psychischen Erkrankungen bei dem Lehrpersonal sind daher als dringende Aufgabe anzusehen (Aktionsrat Bildung, 2014, 129 ff.). Bisher geben nur 30 Prozent aller in einer DAK-Studie befragten Grundschullehrer an, dass es in ihrer Schule entsprechende Präventionsangebote gibt (DAK, 2017)."

Quelle: INSM Bildungsmonitor

Die Regionale Schulberatungsstelle bietet regelmäßig Workshops zur Lehrergesundheit an.

Informationen dazu können Sie hier aufrufen.

Nach oben