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Herausforderndes Verhalten

Facharbeitskreis „Emotionale und soziale Entwicklung" (ESE)

Schülerinnen und Schüler mit besonders „herausforderndem Verhalten" stellen Lehrkräfte aller Schulformen vor große Probleme. Unterstützung bietet daher jetzt eine „Navigationshilfe", die der pädagogische Facharbeitskreis „Emotionale und soziale Entwicklung" (ESE) erstellt hat. Diesem Gremium gehören Vertreterinnen und Vertretern der Schulen, der Schulaufsicht mit Inklusionsfachberater, der Regionalen Schulberatungsstelle (Schulpsychologin Anke Niehaus) und des Bildungsbüros des Kreises Borken an.

Das neue Kompendium enthält wertvolle Anregungen für die schulische Praxis und für die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Es ergänzt bereits vorhandene Materialien der Bezirksregierung Münster. Vor allem geht es um Hilfestellung für eine strukturierte individuelle Förder- und Entwicklungsplanung. Dabei wird berücksichtigt, dass „nicht angemessenes Verhalten" für ein Kind oder einen Jugendlichen durchaus eine persönlich nützliche Strategie sein kann. Grundlage ist daher immer ein Blick auf das gesamte Lebensumfeld - neben der Schule vor allem auf das Elternhaus und den Freundeskreis.

Die Navigationshilfe wird in den kommenden Wochen den Schulen im Kreise Borken zur Verfügung gestellt. Zudem ist sie online unter folgendem Link abzurufen: www.kreis-borken.de/navigationshilfe/.

Der ESE-Arbeitskreis wurde zum Schuljahresbeginn 2014/15 gegründet, um die gemeinsame schulische und auch sonderpädagogische Förderung von Kindern unterstützend zu begleiten. So bietet er den Schulen bei der Umsetzung des inklusiven Bildungsauftrages vor allem mit Fokus auf Schülerinnen und Schüler mit „herausforderndem Verhalten" Hilfestellung insbesondere durch die Weiterentwicklung entsprechender Konzepte.

Quelle: Kreis Borken

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