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Depression steigt bei Schülerinnen und Schülern

Quelle: https://www.kkh.de/presse/services/endstation-depression

Eine neue Studie, die im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse durchgeführt und inzwischen veröffentlicht wurde. Berichtet von einem starken Anstieg psychischer Erkrankungen unter Schülerinnen und Schülern im Alter von sechs bis 18 Jahren.

Den größten Anstieg bei psychischen Erkrankungen mit 90 Prozent im Vergleich zu 2007 gab es hier bei den 13- bis 18-Jährigen. Das zeigt: Der Stress nimmt mit den Schuljahren und den Anforderungen zu. Nicht selten münden permanenter Stress, Druck und Mobbingerfahrungen in eine Depression.

 

Auslöser

Auslöser sind auch hier vor allem emotionaler Stress und Konflikte. Insgesamt zeigt die Auswertung, dass unter den 13- bis 18-jährigen Schülern deutlich mehr Mädchen und junge Frauen von psychischen Erkrankungen betroffen sind. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen sind es dagegen in etwa gleich viele Mädchen und Jungen.

 

Wo kommt der Stress her?

Größte Stressfaktoren sind laut der befragten Eltern permanenter Leistungsdruck in der Schule, Mobbing sowie gesellschaftlicher Druck durch Medien, Idole und Influencer. Jeden fünften Sechs- bis Neunjährigen belastet Streit mit Freunden und Mobbing durch Mitschüler am meisten, bei den Zehn- bis 18-Jährigen steht klar Konkurrenz- und Leistungsdruck in der Schule an erster Stelle (31 Prozent).

 

Was können Eltern tun?

Stellen Eltern unbestimmte körperliche Symptome wie  unerklärliche Schmerzen, Herz-Kreislauf- und Magen-Darm-Probleme, die sich auf keine organische Erkrankung zurückführen lassen (sogenannte somatoforme Belastungen) fest, sollten Sie mit der Schule Kontakt aufnehmen und das Gespräch mit den zuständigen Lehrpersonen (z.B. Klassenlehrerkraft, Beratungslehrkraft) führen. Gerne kann dann auch die Regionale Schulberatungsstelle zu einer Beratung hinzugezogen werden, Eine Erstberatung ist in unserer Telefonsprechstunde jeden Tag möglich. Gemeinsam mit den Eltern und der Schule können wir dann überlegen, wie dem betroffenen Kind geholfen werden kann.

 

 

Bildquelle und mehr Infos zur Studie unter

https://www.kkh.de/presse/services/endstation-depression

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