<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Regionale Schulberatungsstelle - Kreis Borken</title>
		<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
		<description>Aktuelles von der Regionalen Schulberatungsstelle Borken</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Regionale Schulberatungsstelle - Kreis Borken</title>
			<url>http://www.rsb-borken.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Aktuelles von der Regionalen Schulberatungsstelle Borken</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Sun, 04 Jul 2010 18:41:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Vorbildfunktion wichtig für Kindergesundheit </title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Die Gesundheit von Kindern hängt laut einer neuen Studie wesentlich vom Vorbild und der Einstellung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Laut der AOK-Familienstudie sind Kinder deutlich seltener übergewichtig oder fettleibig, wenn ihre Eltern regelmäßig mit ihnen frühstücken und essen, spielen oder basteln, sie nach festen Abläufen zu Bett bringen, geordnet etwas Zeit ausschließlich den Kindern widmen oder auch mit ihnen beten. Ein weiterer Aspekt ist zudem die Beschränkung beim Fernsehkonsum. In Deutschland gelten 16 Prozent der Kinder als übergewichtig. Sieben Prozent leiden an Fettleibigkeit. Jedes dritte Kind in Berlin ist laut AOK in seiner Entwicklung gestört und kann zum Beispiel bei der Einschulung nicht auf einem Bein stehen. Der Studie zufolge gaben Eltern von normalgewichtigen Kindern zu 48,2 Prozent an, auf bestimmte tägliche Gewohnheiten oder Rituale zu achten. Bei übergewichtigen Kindern lag dieser Anteil nur bei 22,8 Prozent. Rituale können demnach Kinder auch vor Stressreaktionen wie wiederkehrenden Kopf- oder Bauchschmerzen, Schlafstörungen und Nervosität schützen. Für die Untersuchung befragte die Gesellschaft für angewandte Sozialforschung im Auftrag des AOK-Bundesverbandes bundesweit mehr als 2.000 Mütter und Väter von 4- bis 14-jährigen Kindern. Hurrelmann sagte, nach seinem Wissen gehe erstmals überhaupt eine umfassende Studie auf die Bedeutung der Eltern für die Kindergesundheit ein. Wolfgang Settertobulte, Mitautor der Studie, erläuterte, das Wissen über die richtige Erziehung sei in Familien „in sehr hohem Maße“ verbreitet. Grund dafür könnten Gespräche in Erziehungseinrichtungen ebenso sein wie die „Supernanny“ im Fernsehen. Zugleich herrsche aber hohe Verunsicherung darüber, wie man dieses Erziehungswissen konkret umsetzen solle. Daran scheiterten dann viele Eltern. Negative Auswirkungen für die Kindergesundheit haben laut Settertobulte Belastungen der Eltern. So klagten 40 Prozent der Eltern über zeitliche Belastungen, je ein Drittel über finanzielle oder – vor allem Mütter – psychische Belastungen. Die Gefahr, nicht das Richtige für die Kindergesundheit zu tun, erhöhe sich mit jeder Belastung um das 2,5-Fache. Der Sozialforscher erläuterte, es zeige sich kein deutliches Stadt-Land-Gefälle, wenn man von klassischen sozialen Brennpunkten in Städten absehe. Wichtiger sei die Einstellung der Eltern. So spiele Konservativismus von Vätern und Müttern eine größere Rolle als die konkrete Umgebung. „Familienroutine wirk zunächst einmal konservativ, altbacken. Aber das ist ein Faktor, der sich bewährt“, meinte er. Nach Angaben von Jürgen Graalmann vom AOK-Bundesverband geben alle deutschen Krankenkassen 70 Milliarden Euro pro Jahr wegen Krankheiten aus, die durch falsche Ernährung bedingt seien. Er sprach von einer großen gesellschaftlichen Herausforderung. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41821/Vorbildfunktion_wichtig_fuer_Kindergesundheit.htm" target="_blank" >Ärzteblatt</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 18:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehrheit der Bundesbürger mit Schulsystem unzufrieden</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Eine große Mehrheit der Bundesbürger (62 Prozent) ist trotz vieler Reformbemühungen mit dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Zufrieden&quot; äußern sich insgesamt nur 27 Prozent, 3 Prozent sind &quot;sehr zufrieden&quot;. Viele Deutsche plädieren sogar dafür, manche Reform rückgängig zu machen: 57 Prozent aller Bürger (und 60 Prozent der Eltern) wollen, dass die auf acht Jahre verkürzte Gymnasialzeit wieder auf neun Jahre verlängert wird. 38 Prozent lehnen das ab. </p>
<p class="bodytext">Kein einheitliches Bild ergibt sich bei der Frage, ob - wie zum Beispiel in Italien, Frankreich, Großbritannien oder den USA - die Kinder länger zusammen lernen sollten. Hierüber stimmen per Volksentscheid am 18. Juli die Hamburger ab. In der stern-Umfrage sprachen sich 59 Prozent aller Bürger (und 64 Prozent der Eltern) für eine längere Grundschulzeit aus: 42 Prozent sind für sechs Jahre, 17 Prozent sogar für mehr als sechsjähriges gemeinsames Lernen. An der vierjährigen Grundschulzeit, wie sie bislang in den meisten Bundesländern üblich ist, wollen 38 Prozent der Befragten festhalten. Einig sind sich die Deutschen in einem Punkt: Am besten wäre ein bundesweit einheitliches Schulsystem. Dafür sprachen sich 80 Prozent aus.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.bildungsklick.de" target="_blank" >www.bildungsklick.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 14:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Dackel geht zur Schule</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Die vierjährige Hündin Crümel ist die Gelassenheit auf vier Pfoten. Und nun haben es ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Crümel liegt ganz entspannt zu Füßen ihres Frauchens Martina Becker. Bis die Dackeldame die Pausenklingel der Alice-Salomon-Schule hört. Dann steht sie kurz auf, streckt sich, gähnt und - rollt sich erneut zusammen. Die vierjährige Hündin ist die Gelassenheit auf vier Pfoten. Das hat sie in den letzen Jahren in den Klassen oft genug unter Beweis gestellt. Und nun haben es ihre Besitzerin und auch die städtische Förderschule mit den Förderschwerpunkten Sprache und Lernen sogar schriftlich. Crümel, die eigentlich „Cosima von Sticht“ heißt, ist jetzt ausgebildeter Therapiehund. Genau genommen sind sie und Martina Becker nun ein Team, das beispielsweise in Schulen oder Praxen die Arbeit von Therapeuten unterstützen kann. </p>
<p class="bodytext"><b>Hund mit eigener AG</b> </p>
<p class="bodytext">Seine Arbeit macht das Duo aber ausschließlich in der Neyer Förderschule. Seit zwei Jahren ist die 51-jährige Egenerin an der Schule, betreut am Nachmittag in der Offenen Ganztagsschule (OGS) unterschiedliche Gruppen. Ihren Dackel - einer von vier Hunden im Haushalt der Familie - hatte Martina Becker schon oft dabei. Und schnell bemerkt sie, dass Crümel mithilft: „Sie legt sich eigentlich immer zu den Kindern, die am nötigsten ein wenig Ruhe brauchen“, sagt die Betreuerin. Diese reagierten prompt: „Da werden Stühle vorsichtig zurückgeschoben, um das Tier nicht aufzuschrecken.“ Inzwischen gibt es für die Schüler der ersten bis zehnten Klasse zwei Crümel-Arbeitsgemeinschaften. In den frei wählbaren Nachmittagsgruppen sind fünf bis sechs Kinder, die nicht nur etwas über das Verhalten von Tieren, sondern auch über ihre Mitmenschen lernen, sagt Schulleiterin Claudia Voß, in deren Büro die Hündin auch ein gern gesehener Gast ist. „Die Schüler bekommen ein Gefühl für die eigene Gestik und Mimik. Es gibt viele Situationen, in denen die Kinder nicht richtig einschätzen können, wie sie gerade auf ihre Mitmenschen wirken.“ </p>
<p class="bodytext">Quelle: Kölnische Rundschau</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1277139644546.shtml" target="_blank" >Ganzer Artikel hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 13:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Soziologen fürchten Erosion der Gesellschaft</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst, die deutsche Mittelschicht schrumpft rapide. Soziologen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In einer Langzeiterhebung stellten die Autoren des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) fest, dass die deutsche Gesellschaft im ersten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends rapide auseinandergedriftet ist. Im Jahr 2000 gehörten noch 18 Prozent der Bevölkerung zur Unterschicht, also zu jenen, die weniger als 70 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben. 2009 waren es schon fast 22 Prozent. Die Gruppe der Wohlhabenden, die mehr als 150 Prozent des mittleren Einkommens ausgeben können, sei dagegen von 16 Prozent auf 19 Prozent gewachsen. </p>
<p class="bodytext"><b>Drohende Verrohung der Gesellschaft</b> </p>
<p class="bodytext">Die langfristigen Folgen wären noch bedeutend schlimmer. So warnen die DIW-Autoren, die Polarisierung der Einkommen könnte die Struktur vieler Städte bedenklich verändern - und den Wiederaufstieg in die Mittelschicht erheblich erschweren. Ärmere Menschen seien auf niedrige Mieten angewiesen und würden vermehrt in Elendsquartiere abwandern. Solche Armenviertel aber seien &quot;von Resignation und Zukunftspessimismus geprägt&quot;. Dort entstehe ein Lebenskontext, der von Resignation und Zukunftspessimismus geprägt sei. Vor allem für die Lebensperspektiven von Kindern und Jugendlichen ist das verheerend. </p>
<p class="bodytext">Eine weitere Gefahr: Wer den gesellschaftlichen Abstieg fürchtet, macht dafür gerne eine andere Bevölkerungsgruppe verantwortlich. Die Folge könnten Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass sein, schreiben die DIW-Autoren. Auch Hickel sieht diese Gefahr, &quot;wenngleich es für derartige Tendenzen bislang noch keine Belege gibt&quot;. Derzeit sei Fremdenhass vor allem ein Problem der Unterschicht, bei einer verschärften gesellschaftlichen Polarisierung bestehe aber die Gefahr eines Überspringens auf die Rest-Mittelschicht. </p>
<p class="bodytext">Auch das Gewaltpotential könnte dann deutlich steigen. &quot;In der Nachkriegsgeschichte war die Akzeptanz der Demokratie stark von den Aufstiegserwartungen geprägt, die eine demokratische Gesellschaft bietet&quot;, sagt Hickel. &quot;Diese fallen jetzt immer stärker weg.&quot; Die Folge: Politikverdrossenheit, wachsende Ängste vor sozialem Abstieg - und schwindende Hemmungen, gegen das System zu rebellieren. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/" target="_blank" >Spiegel-Online</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,700732,00.html" target="_blank" >Ganzer Artikel hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinder und Jugendliche in Deutschland : Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum.</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Deutschlandweit repräsentative Schülerbefragung 2007/2008</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Erstmalig wurde eine deutschlandweit repräsentative Dunkelfeldbefragung zur Jugenddelinquenz und zu möglichen Bedingungsfaktoren durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Analyse der Jugendgewalt, in Opfer- wie in Täterperspektive. Die große Befragtenanzahl hat es zudem ermöglicht, weitere Themen wie die Computerspielabhängigkeit, die Integration von Migranten und die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen und Verhaltensweisen zu untersuchen. Wir verfügen damit zu einer Fülle von wichtigen Fragestellungen über Ausgangsdaten, die bei Wiederholungsbefragungen dazu genutzt werden können, die jeweilige Veränderung zu den Jahren 2007/2008 zu messen. </p>
<p class="bodytext">Veröffentlichung: Dirk Baier, Christian Pfeiffer, Julia Simonson &amp; Susann Rabold: Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt ; Erster Forschungsbericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesministeriums des Innern und des KFN (KFN-Forschungsbericht ; Nr. 107). <a href="http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fb107.pdf" target="_blank" >Herunterladen (als PDF-Datei) </a></p>
<p class="bodytext">Quelle: KfN</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Coaching gegen Lehrer-Burnout</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Lehrer zählen zu den vom gefürchteten Burnout-Syndrom besonders betroffenen Berufsgruppen. Dass sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In einer jetzt im renommierten Journal &quot;Psychotherapy and Psychosomatics&quot; veröffentlichten Studie konnte eine Freiburger Arbeitsgruppe unter Leitung von Dr. Thomas Unterbrink und Prof. Dr. Joachim Bauer nachweisen, dass Lehrkräfte, die an einem von medizinischen oder psychologischen Experten geleiteten Coaching-Kurs teilgenommen haben, eine Verbesserung objektiver Gesundheitsparameter zeigen. </p>
<p class="bodytext">&quot;Lehrkräfte üben einen Beziehungsberuf aus, in welchem interpersonelle Kompetenz nicht nur im Verhältnis zu ihren Schülern gefragt ist, sondern auch gegenüber Eltern und den eigenen Kollegen&quot;, so Thomas Unterbrink. In früheren Studien hatten die Freiburger Mediziner nachgewiesen, dass die Lehrergesundheit vor allem durch Aggressivität im Klassenzimmer gefährdet ist. &quot;Lehrer&quot;, so Professor Joachim Bauer, &quot;müssen nicht nur ihr Fach beherrschen, sondern auch die Kunst der Beziehungsgestaltung.&quot; Dafür seien sie oft nicht hinreichend ausgebildet. &quot;Da wir aus der Stressforschung wissen, dass zwischenmenschliche Stressoren zu biologisch-körperlichen Erkrankungen führen können, war unser Ansatzpunkt, die Lehrergesundheit dadurch zu schützen, dass wir die Beziehungskompetenz von Lehrkräften stärken&quot;, so Bauer. Dieser Ansatz hat sich jetzt als erfolgreich erwiesen. </p>
<p class="bodytext">Das Lehrkräfte-Coaching nach dem Freiburger Modell folgt einem Manual und umfasst zehn Sitzungen. Entwickelt haben es die Freiburger Mediziner im Rahmen des von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) geförderten, inzwischen abgeschlossenen Projektes &quot;Lange Lehren&quot;. Bisher war unklar , ob das Coaching-Programm tatsächlich in der Lage ist, objektive Gesundheitsparameter bei Lehrerinnen und Lehrern zu verbessern. Die jetzt publizierte randomisiert-kontrolliert durchgeführte und damit höchsten wissenschaftlichen Standards entsprechende Studie zeigt nun eine signifikante Verbesserung bei stressbedingten, medizinisch relevanten Gesundheitsbeschwerden. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.bildungsklick.de" target="_blank" >www.bildungsklick.de</a> </p>
<p class="bodytext"><a href="lehrerinnen-lehrer/fortbildungsangebote.html?no_cache=1" target="page" >Angebote der RSB zur Lehrergesundheit finden Sie hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinderstudie: Die Kluft zwischen arm und reich wächst</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Zwanzig Prozent der 6- bis 11jährigen sehen sich massiv benachteiligt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Armut grenzt aus und dies erleben die Kinder auch so in ihrem Alltag&quot;, erklärte die Kindheitsforscherin Prof. Dr. Sabine Andresen&nbsp;bei der Vorstellung der World Vision Kinderstudie. Gemeinsam mit dem Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hurrelmann hatte sie zum zweiten Mal 2500 Kinder in Deutschland über ihre Lebenssituation und ihr Wohlbefinden befragt. </p>
<p class="bodytext">Die World Vision Kinderstudie erschien zum ersten Mal 2007. Sie wird nach den gleichen Prinzipien wie die Shell Jugendstudie gestaltet. In der vorliegenden 2. World Vision Kinderstudie wurden erstmals auch Sechs- bis Siebenjährige in eine Repräsentativerhebung einbezogen. Die Studie zeigt deutlich, dass bereits so junge Kinder ihre Realität und Umwelt sehr klar sehen und daraus Perspektiven für ihre Zukunft ableiten können. Die große Mehrheit dieser Kinder ist mit ihren Lebensverhältnissen in Familie, Freizeit, Freundeskreis und Schule zufrieden und fühlt sich wohl. Aber es gibt auch einige Kinder, die für ihr Leben schon in sehr jungen Jahren keine Perspektive mehr sehen und sich in ihren Rechten beschnitten fühlen. </p>
<p class="bodytext">&quot;Es ist erschreckend zu sehen, wie sich schon in Deutschland eine Vier-Fünftel-Kindergesellschaft herausbildet&quot;, mahnte Hurelmann. &quot;Die Kinder aus dem benachteiligten unteren Fünftel sehen ihre Zukunft negativ und trauen sich keine erfolgreiche Schullaufbahn zu. Es fehlt ihnen an Rückhalt, an Anregungen und an gezielter Förderung. In der Konsequenz ist der Alltag dieser Kinder bei einem größeren Teil einseitig auf Fernsehen oder auf sonstigen Medienkonsum ausgerichtet. Jungen sind hierfür besonders anfällig. Demgegenüber sind die Mädchen widerstandsfähiger und lernbereiter. Hier deutet sich ein großer Umbruch im künftigen Geschlechtsverhältnis an.&quot; </p>
<p class="bodytext">Die Studie hat auch ergeben, dass die traditionelle &quot;Ein-Mann-Verdiener-Familie&quot; ausgedient hat. In den meisten Fällen arbeiten beide Elternteile bzw. der alleinerziehende Elternteil. Fast ein Drittel der Kinder in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. &quot;Wir machen uns große Sorgen um Kinder, die von alleinerziehenden Eltern aufgezogen werden. Sie werden in unserer Gesellschaft nach wie vor massiv benachteiligt. Armut wird von Kindern sehr konkret wahrgenommen und ist keine abstrakte Größe&quot;, betont Andresen. </p>
<p class="bodytext">Niedrige soziale Herkunftsschicht, ein alleinerziehendes Elternteil sowie fehlende Integration der Eltern in den Arbeitsmarkt sind die klassischen Risikofaktoren für ein Aufwachsen in Armut. Bezieht man sich auf die Herkunft der Kinder, so wird deutlich, dass fast die Hälfte der Kinder der Unterschicht einen Migrationshintergrund hat: Schichtzugehörigkeit und Migrationshintergrund bedingen sich. </p>
<p class="bodytext">Die große Mehrheit der Kinder in Deutschland hat eine äußerst positive Meinung von ihren Müttern und Vätern und lobt deren Bereitschaft, sie mitbestimmen zu lassen. Demgegenüber ist die Zufriedenheit mit den Grundschulen spürbar geringer. Dort möchten die Kinder genauso viel Einfluss auf die Gestaltung des Alltags ausüben, fühlen sich aber durch enge Vorgaben zu eingeschränkt.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.bildungsklick.de/" target="_blank" >www.bildungsklick.de</a> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kriminalstatistik 2009: Kriminalitätsentwicklung weiter rückläufig</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Besonders signifikant ist - wie schon in den Vorjahren - der erneute Rückgang bei den jugendlichen Tatverdächtigen im Alter von 14 bis 18 Jahren. Zurückgegangen sind in dieser Altersgruppe insbesondere die Anzahl der Tatverdächtigen bei der Gewaltkriminalität um fast 9 Prozent (2008: 43.574; 2009: 39.722) sowie bei der in der Gewaltkriminalität enthaltenen gefährlichen und schweren Körperverletzung um 9,4 Prozent (2008: 35.384; 2009: 32.072). Die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen bei Körperverletzungsdelikten ist um 7,2 % von 66.719 Fällen im Jahr 2008 auf 61.940 im Jahr 2009 zurückgegangen. Bei Sachbeschädigungsdelikten ist die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen um 10,1 % von 47.730 Delikten im Jahr 2008 auf 42.907 Delikte im Jahr 2009 gesunken. </p>
<p class="bodytext">Bundesminister de Maizière: &quot;Der erneute Rückgang der Fallzahlen der Kinder- und Jugendkriminalität gibt Hoffnung, dass die bereits im Vorjahr festgestellte Trendwende im Hinblick auf die Gewaltbereitschaft Jugendlicher anhält. Bei der Bekämpfung der Kinder- und Jugendkriminalität sind alle an Erziehung, Sozialisation und Bildung beteiligten gesellschaftlichen Akteure gefordert, um Ursachen wie eine instabile Familiensituation, dem Wunsch nach einem die finanziellen Möglichkeiten übersteigenden Lebensstil, Alkohol- und Drogenmissbrauch oder negativen Medieneinflüssen entgegen zu wirken.&quot; </p>
<p class="bodytext">Quelle: BMI</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.bmi.bund.de/cln_183/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/mitMarginalspalte/05/pks2009.html" target="_blank" >Ganzer Text hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 May 2010 08:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schon mit fünf Jahren in die Schule?</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Bei der Einschulung spielt die soziale Kompetenz eine größere Rolle als die schulische. Sind sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Herr Griebel, wann sollte Ihrer Meinung nach ein Kind eingeschult werden?</b> </p>
<p class="bodytext">Ein Kind sollte dann in die Schule kommen, wenn alle Beteiligten sich darüber einig sind, dass das Kind in die Schule gehen sollte. Das heißt: wenn das Kind in die Schule möchte und wenn Eltern, Erzieher und zukünftige Lehrer meinen, dass es das Richtige für das Kind ist. </p>
<p class="bodytext"><b>Unabhängig vom Alter?</b> </p>
<p class="bodytext">Ja, egal wie alt. Kinder lassen sich nicht in Normen zwingen. Die Einteilung in Altersstufen suggeriert, dass Gleichaltrige alle gleich sind. Das stimmt ja nicht. Auch Gleichaltrige entwickeln sich unterschiedlich. Und bringen ganz unterschiedliche Bedingungen mit. Schon allein das Geschlecht, ob sie Junge oder Mädchen sind. Oder ob das Kind einsprachig oder mehrsprachig aufgewachsen ist. </p>
<p class="bodytext"><b>Was halten Sie dann von Schuleignungstests?</b> </p>
<p class="bodytext">Diese Tests sind wahnsinnig unzuverlässig. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Vorhersage des Tests stimmt, liegt bei gerade mal 50 Prozent. Also, die sollte man endlich abschaffen. Aber zum Glück erkennen Schulen das immer mehr. Sie sehen ein, dass Kinder unterschiedlich sind, und tendieren auch dahin, alle Kinder unabhängig vom Alter aufzunehmen. </p>
<p class="bodytext"><b>Zurzeit geht der Trend dahin, Kinder so früh wie möglich, also schon mit fünf Jahren, einzuschulen ...</b> </p>
<p class="bodytext">Ja, das stimmt. Dieser Trend steht in einem gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang: Je früher Kinder eingeschult werden, desto früher sind sie mit ihrer Ausbildung, also dem Studium oder der Lehre fertig. Und je früher sie in die Berufswelt einsteigen, desto bessere Chancen haben sie auch. Besonders im internationalen Vergleich. Das ist ja oft der Gedanke, der dahintersteckt. Wenn das Kind schon so weit ist, spricht auch nichts gegen eine Einschulung mit fünf. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Kölnische Rundschau</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1273842566155.shtml" target="_blank" >Ganzer Text hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 14:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Strategien zur Amok-Prävention</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Nach dem Amoklauf von Winnenden haben Expertinnen und Experten geprüft, durch welche Strategien...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 4. Mai 2009 trafen sich ca. 50 Personen, die Analyseaspekte sowie Anregungen zur Prävention vortrugen. Eine Arbeitsgruppe hat die Vorschläge gesichtet. </p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Erziehung/Expertenkreis_Winnenden.pdf" target="_blank" >Den zusammenfassenden Bericht finden Sie hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>