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		<title>Regionale Schulberatungsstelle - Kreis Borken</title>
		<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
		<description>Aktuelles von der Regionalen Schulberatungsstelle Borken</description>
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			<title>Regionale Schulberatungsstelle - Kreis Borken</title>
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			<description>Aktuelles von der Regionalen Schulberatungsstelle Borken</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 12:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Krisenteams an Schulen</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Der Entwicklungspsychologe Vincenz Leuschner von der Berliner Freien Universität sieht in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Matthias Hanselmann:</b> 16 Menschen tötete der Schüler Robert Steinhäuser bei seinem Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium, darunter zwölf Lehrer und zwei Schüler. Dieses Massaker von Erfurt, was vor zehn Jahren stattfand, war der erste Amoklauf an einer deutschen Schule. Danach gab es heftige und lange Diskussionen, die auch nach dem Massaker in Winnenden wieder aufflammten. Es sind Fragen nach der Schuld, nach Fehlern bei der Schule, den Eltern, dem System, Fragen nach Möglichkeiten, solche Vorfälle verhindern zu können, zum Beispiel, indem man rechtzeitig Anzeichen wahrnimmt dafür, dass ein Schüler einen Amoklauf plant. An der Berliner Freien Universität beschäftigt man sich seit Langem mit solchen Fragen: Dort gibt es ein Projekt, das sich mit Schulmassakern - zu Englisch: School Shootings - beschäftigt. Es nennt sich NETWASS, das ist die Abkürzung für Networks Against School Shootings, Netzwerke gegen Amokläufe an Schulen also. Projektleiter ist der Entwicklungspsychologe Dr. Vincenz Leuschner, mit dem ich jetzt verbunden bin. Guten Tag, Herr Leuschner! </p>
<p class="bodytext"><b>Vincenz Leuschner:</b> Ja, guten Tag, hallo! </p>
<p class="bodytext"><b>Hanselmann:</b> Morgen, wie gesagt, jährt sich der Amoklauf von Erfurt zum zehnten Mal. Sind Schüler an deutschen Schulen inzwischen besser geschützt vor einer solchen Tat als damals?</p>
<p class="bodytext"><b>Leuschner:</b> Nun, man kann sagen, dass seit dem Vorfall in Erfurt einiges passiert ist an den deutschen Schulen, dass vielfältige Präventionsanstrengungen unternommen wurden, dass zum einen das Waffengesetz jetzt schon zweimal verschärft wurde, dass mittlerweile alle Bundesländer Notfallpläne, sogenannte Notfallpläne oder Krisenrahmen, Krisenpläne erlassen haben, die genau das Verfahren und den Schutz im konkreten Notfall, in der Krisensituation verbessern helfen, und dass auch an vielen Schulen Präventionsanstrengungen im ganz allgemeinen Bereich der Gewaltprävention unternommen wurden. Ob das alles dazu führt, dass am Schluss die Schule wirklich besser geschützt ist und so einen Vorfall nicht mehr passiert, kann man ganz schwer sagen. Also, man kann auch gerade, weil bestimmte Maßnahmen wie zum Beispiel Waffenverbote natürlich auf einzelne Faktoren zielen, die in einem großen Bündel an Ursachen eine einzige Rolle sind, kann man jetzt nicht sagen, dass dadurch definitiv so etwas ausgeschlossen werden kann, dass es in der Zukunft nie wieder passiert. </p>
<p class="bodytext"><b>Hanselmann:</b> Was haben Sie denn bisher über die Ursachen für einen Amoklauf herausgefunden, was ist der Stand der Forschung für School Shootings? </p>
<p class="bodytext"><b>Leuschner:</b> Also, wichtig ist als Allererstes zu sagen, dass - wir sprechen nicht von Amok, sondern von schwerer zielgerichteter Schulgewalt -, dass diese immer der Endpunkt ist einer krisenhaften Entwicklung eines Jugendlichen, bei der ganz unterschiedliche psychische, situative, interaktive, strukturelle Aspekte zusammenwirken. Das heißt, es gibt nicht eine monokausale Erklärung für diese Tat, sondern das ist quasi ein Entwicklungsprozess über einen längeren Zeitraum. Was sehr wichtig ist, vor allem, wenn man über Prävention nachdenkt, ist, dass diese Entwicklungswege immer begleitet sind von beobachtbaren Signalen. Also, wir wissen mittlerweile, dass in allen Fällen, die bisher in Deutschland passiert sind, aber auch, die international stattgefunden haben, immer im Vorfeld von den Jugendlichen bestimmte Hinweise gegeben wurden, teilweise direkt, teilweise indirekt, und sie quasi ihre Tatfantasien auf irgendeine Art und Weise mitgeteilt haben. Und genau das ist für uns die Möglichkeit, tatsächlich präventiv anzusetzen und dann auch spezifisch auf solche Warnhinweise zu reagieren. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Deutschlandradio</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1739986/" target="_blank" >Ganzes Interview hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bildungseinrichtungen nicht sonderlich beliebt bei Jugendlichen</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Im Vergleich zu Familie und Freunden fühlen sich Kinder in der Schule am wenigsten wohl</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Dieses Ergebnis liefert das aktuelle LBS-Kinderbarometer Deutschland. Das schulische Wohlbefinden liegt beim Durchschnitt der 10.348 befragten Kinder zwar zwischen „eher gut“ und „gut“ und damit im positiven Bereich. Im Vergleich zur Familie und zum Umgang mit Freunden weist es aber den höchsten Anteil derer auf, die sich nicht oder weniger wohlfühlen. „Immerhin 16 Prozent der Kinder verbinden mit der Schule überwiegend negative Erfahrungen“, kommentiert Dr. Christian Schröder, Pressesprecher der LBS, die Ergebnisse. Zudem nimmt das Wohlbefinden in der Schule mit zunehmendem Alter ab. Innerhalb der Familie liegt der entsprechende Wert bei sieben Prozent, unter Freunden fühlen sich sogar nur vier Prozent unwohl. </p>
<p class="bodytext">Die Gründe hierfür können vielfältig sein: „Der Leistungsdruck steigt schon in der Schule immer weiter an, so dass viele Kinder diese nicht mehr als unbeschwerten Ort des Wohlfühlens und Lernens sehen“, erläutert Schröder. Dazu kommen vielfältige Konflikte der Kinder untereinander. Schule dürfe keine reine Bildungseinrichtung sein, sondern ein Ort, an dem Kinder gerne Zeit verbringen und der die Freude am Lernen fördert. Stärkere Betreuung bei schulischen Problemen, moderne Ausstattung und Rückzugsorte innerhalb der Gebäude sind einige der Möglichkeiten, dies zu erreichen. Das Ergebnis zeigt auch, dass sich mit 87 Prozent die meisten der Befragten ‚gut’ oder ‚sehr gut’ bei Freunden fühlen. In der Familie sind es 71 Prozent, in der Schule aber nur 47 Prozent der Kinder.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.lbs.de/west/presse/initiativen/kinderbarometer/schule-kein-wohlbefinden" target="_blank" >LBS</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Die Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland urteilt weitgehend positiv über ihren Beruf</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Aktuelle Studie: Lehre(r) in Zeiten der Bildungspanik</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland urteilt weitgehend positiv über ihren Beruf. Knapp drei Viertel (71 Prozent) aller Lehrkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen bereitet ihre Arbeit demnach Freude. Gut jeder zweite Pädagoge in Deutschland (52 Prozent) hält seinen Beruf zudem für attraktiv, allerdings sind auch 38 Prozent in dieser Frage anderer Meinung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie mit dem Titel „Lehre(r) in Zeiten der Bildungspanik: Eine Studie zum Prestige des Lehrerberufs und zur Situation an den Schulen in Deutschland“, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland durchgeführt hat. </p>
<p class="bodytext">Neben einem repräsentativen Querschnitt von Lehrerinnen und Lehrern an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland wurden dafür insgesamt 2.096 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Personen ab 16 Jahren befragt, darunter auch 382 Eltern schulpflichtiger Kinder. Das überwiegend positive Urteil der Lehrkräfte über ihren Beruf steht allerdings im Gegensatz dazu, dass sich weite Teile der Lehrerschaft zugleich mit wachsenden Belastungen konfrontiert sehen. So ist jeder zweite Lehrer (50 Prozent) davon überzeugt, dass das Unterrichten im Lauf der letzten fünf bis zehn Jahre deutlich schwieriger geworden sei, was hauptsächlich am Verhalten der Schüler selbst liege. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Vodafone-Stiftung </p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.vodafone-stiftung.de/scripts/getdata.php?DOWNLOAD=YES&amp;id=16556" target="_blank" >Studie hier einsehen </a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schulpsychologie: Vom skandinavischen System weit entfernt</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Der Schulpsychologe Jörg Lorenzen-Lemke würde sich freuen, wenn ein 40 Jahre alter Vorschlag...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1722361/" target="_blank" >Schulpsychologe Jörg Lorenzen-Lemke im Gespräch mit Susanne Burg </a></p>
<p class="bodytext">Quelle: Deutschlandradio Kultur</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 14:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Überdiagnose von ADHS und Autismus</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Die Zahl der ADHS-Diagnosen stieg in Deutschland zwischen 1989 und 2001 um 381 Prozent. Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Silvia Schneider und Jürgen Margraf von der Ruhr-Universität Bochum glauben nicht, dass der Anstieg allein auf eine verbesserte Diagnostik oder gar auf eine Zunahme der Erkrankung zurückzuführen ist. Ihr Verdacht: Viele Psychotherapeuten und Psychiater stellen die Diagnose zu leichtfertig. </p>
<p class="bodytext">Um dies zu überprüfen, schrieben sie zusammen mit Katrin Bruchmüller von der Universität Basel 1.000 Kinder- und Jugendpsychotherapeuten und -psychiater an. Sie legten ihnen zweimal vier Vignetten von typischen Fällen bei Jungen und Mädchen vor, von denen aber nur jeweils ein Junge und ein Mädchen alle Diagnosekriterien für ADHS erfüllten. Bei den anderen lag streng genommen kein ADHS vor. </p>
<p class="bodytext">Die Psychotherapeuten und Psychiater stellten dennoch auch bei 16,7 Prozent dieser Kinder die Diagnose ADHS. Bei Jungen wurde die Fehldiagnose doppelt so häufig gestellt wie bei Mädchen. Und es spielte auch eine Rolle, wer die Diagnose stellte: Männliche Therapeuten diagnostizierten signifikant häufiger ein ADHS als weibliche.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Deutsches Ärzteblatt</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49712/berdiagnose-von-ADHS-und-Autismus" target="_blank" >Ganzer Artikel hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 09:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie ticken Jugendliche?</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Dieser Frage widmet sich die neue Jugendstudie des Sinus-Instituts und identifiziert sieben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bei allen Unterschieden zwischen den Jugendlichen fasst die Studie auch allgemeine Befunde zusammen. So gibt es zum Beispiel in allen Lebenswelten trotz unterschiedlicher Wertevorstellungen ein wachsendes Bedürfnis nach Sicherheit, Freundschaft und Familie. Diese &quot;Regrounding&quot;-Tendenzen sind eine Reaktion auf gestiegenen Leistungsdruck, zunehmende Gestaltungsoptionen und die Unsicherheit, wie sich das Leben entwickeln wird. Den meisten Jugendlichen ist bewusst, dass ihre Berufs- und Lebensaussichten unsicher sind. Deshalb verhalten sich viele wie &quot;Mini-Erwachsene&quot;, die immer früher damit beginnen (müssen), das Leben und die Karriere aktiv zu gestalten. </p>
<p class="bodytext">Die Studie zeigt in Schwerpunktthemen, was Jugendliche in Bezug auf Schule, Berufsorientierung, Glaube, Engagement und Medien denken. An ihren Schulen wünschen sie sich kompetente, empathische Lehrer mit Ausstrahlung. Sie wollen individuell gefördert werden und praxisnah lernen. Wie wichtig die Orientierung an der Lebenswelt ist, zeigt der Blick auf die prekären Jugendlichen: Für sie haben die Inhalte des Unterrichts wenig mit ihrem Alltag zu tun. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Bildungsklick</p>
<p class="bodytext"><a href="http://bildungsklick.de/pm/83112/jugendliche-aus-prekaeren-verhaeltnissen-werden-ausgegrenzt/" target="_blank" >Ganzer Artikel hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 16:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schwierige Gespräche mit Schülern richtig angehen</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>In schwierigen Situationen sind Beratungslehrkräfte oft die ersten Ansprechpartner für Schülerinnen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Es kommt in Schulen auch zu Gesprächssituationen im Zusammenhang mit krisenhaften Ereignissen, die nicht alltäglich sind“, sagte Schulpsychologe Dr. Sascha Borchers. Mit den richtigen Worten könnten Beratungslehrer Situationen entschärfen, bevor Unterstützung von außen, beispielsweise durch Schulpsychologen, käme. Zweimal pro Jahr treffen sich die Beratungslehrkräfte. Die Sitzung im Kreishaus nutzten sie auch zum Erfahrungsaustausch über ihre aktuellen Tätigkeiten an den Schulen. </p>
<p class="bodytext">Die Regionale Schulberatungsstelle hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen in intensiven einjährigen Schulungen zu Beratungslehrkräften qualifiziert. „Wir haben hier in der Region inzwischen über 200 aktive Beratungslehrkräfte an den Schulen, so dass es eine nahezu flächendeckende Versorgung gibt“, freut sich der Leiter der Schulberatungsstelle, Michael Sylla. „Als wir 1999 mit dem Ziel gestartet sind, an jeder Schule im Kreis eine Beratungslehrkraft zu haben, waren wir in einer Vorreiterrolle. Jetzt wird die Ausstattung der Schulen mit Beratungslehrkräften auch vom Land vorangetrieben.“ </p>
<p class="bodytext">Sylla begrüßt diese Entwicklung. Dabei hat er besondere die zahlreichen neuen Beratungsbedarfe im Auge, die in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit schulischen Krisen, PISA-Ergebnissen oder rund um das Thema Inklusion entstanden sind. „Wir stehen in engem Kontakt mit der Schulaufsicht“, betont Sylla. „Gemeinsam sind wir der Auffassung, dass schulische Beratung im Rahmen eines innerschulischen Beratungskonzeptes realisiert werden sollte, das vom gesamten Lehrerkollegium erarbeitet wurde.“ </p>
<p class="bodytext">Im Auftrag der Bezirksregierung bereitet die Schulberatungsstelle für das kommende Schuljahr eine neue einjährige Beratungslehrerfortbildung vor. „Wir sehen diese Arbeit als kontinuierliche Aufgabe an“, so Sylla. Inzwischen seien die ersten Beratungslehrer pensioniert oder hätten andere Aufgaben wie beispielsweise die Leitung einer Schule übernommen. Das erfordere dann die Qualifizierung neuer Beratungslehrkräfte. </p>
<p class="bodytext">Im April werden auch die Beratungslehrkräfte an Grundschulen des Kreises Borken zum einem Arbeitstreffen zusammenkommen.</p>
<p class="bodytext">Quelle: Kreis Borken</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 08:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Psychotherapie gehört nicht in die Schule</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Schulpsychologen und Psychotherapeuten warnen vor Psychotherapie an Schulen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten gibt es nahezu an jeder Schule. Problematisch wird es, wenn Lehrer und Schulleiter unter starkem Arbeitsdruck und Stress diese Schüler als krank abstempeln und ihnen eine psychotherapeutische Behandlung an der Schule anbieten. Ein Hamburger Ganztagsgymnasium praktiziert das und hat damit große Aufmerksamkeit bei der Wochenzeitig „Die Zeit“ gefunden, die darin anscheinend ein „in Deutschland noch ungewöhnliches“ aber nachahmenswertes Modell sieht. Dem widerspricht der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen ausdrücklich. Unabhängig davon, ob diese Therapie von einer Beratungslehrerin mit einer Psychotherapieausbildung nach Heilpraktikergesetz (wie in Hamburg) oder einem approbierten Psychotherapeuten durchgeführt wird, hält der BDP dies für den absolut falschen Weg. </p>
<p class="bodytext">„Vor Nachahmung müssen wir warnen“, so Uschi Gersch, Vorstandsmitglied im Verband Psychologischer Psychotherapeuten im BDP. Es ist wichtig, dass schulpsychologische und psychotherapeutische Aufgaben klar voneinander getrennt werden. Heilbehandlung gehört nicht an Schulen.“ Psychotherapie sei das Mittel der Wahl bei einer psychischen Erkrankung, die sorgfältig zu diagnostizieren sei, und nicht geeignet, alle schulischen und entwicklungsbedingten Probleme zu lösen. In die Schule gehören Schulpsychologen als Ansprechpartner für Schüler und Lehrkräfte bei psychologischen Fragen. Aus Sicht des BDP liegt eine große Gefahr darin, sich unbequemer Schüler auf diese Weise zu entledigen, sie zu pathologisieren und sie mit dem Auftrag „zur Reparatur“ an Psychotherapeuten abzuschieben. </p>
<p class="bodytext">Schulpsychologen in ganz Deutschland haben den Auftrag, so der Vorsitzende der Sektion Schulpsychologie im BDP, Stefan Drewes, ein Schulklima mitzugestalten, in dem auch schwierige Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen erfolgreich gemeistert würden durch die Kooperation von Schülern, Eltern, Lehrern und Schulpsychologen. „Nicht alles, was den Unterricht stört, ist eine Krankheit. Und psychisch kranke Schüler benötigen eine Psychotherapie außerhalb der Schule.“ Drewes hat aber noch weitere darüber hinaus gehende Bedenken. Psychotherapie ist eine Heilbehandlung und sie bedürfe, sollte sie tatsächlich angezeigt sein, eines bestimmten Rahmens. Die Schule biete diesen Rahmen nicht. Durch die Mischung von sozialarbeiterischen, schulpsychologischen und psychotherapeutischen Elementen in dem Hamburger Gymnasium sei z.B. die Verschwiegenheitspflicht nicht korrekt geregelt, es gebe auch keine freie Wahl des Therapeuten. Zusätzlich problematisch wirke sich das im schulischen Kontext bestehende Vertrauensverhältnis zwischen der psychotherapeutisch tätigen Pädagogen und den jeweiligen Schülern aus. Ein Psychotherapeut im Kollegium komme zwangsläufig in Konflikte, wie er mit den in der Therapie (wenn sie denn diesen Namen überhaupt verdient) gewonnenen Erkenntnissen im Kollegenkreis umgeht und umgekehrt mit Informationen aus diesem Kreis in Gesprächen mit seinem Patienten. Zudem fehle eine verbindliche Vereinbarung zwischen dem Patienten bzw. seinen Eltern und dem Therapeuten. </p>
<p class="bodytext">Aus den genannten Gründen plädiert der BDP dafür, die schulpsychologische Versorgung weiter zu verbessern und sie an das Niveau anderer europäischer Länder heranzuführen. Gleichzeitig müsse das therapeutische Angebot für Kinder und Jugendliche angesichts langer Wartezeiten erweitert werden. Letzteres aber nicht an Schulen und nicht für Kinder, die mehrheitlich gar nicht krank sind. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.bdp-verband.de/bdp/presse/2012/05_schul-pt.html" target="_blank" >BDP</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 08:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Studie: Fast jeder 5. Jugendliche sitzt täglich mindestens sechs Stunden am Bildschirm </title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Diese Intensivnutzung ist häufig auch mit Schulproblemen verbunden. Das zeigt eine aktuelle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Laut Studie nutzen 15- und 16-jährige Schüler die Medien am meisten. In dieser Altersgruppe sitzen 23 Prozent täglich sechs oder mehr Stunden vor dem Computer oder Fernseher. Diese Intensivnutzer klagen besonders über Schulunlust und sind unzufriedener mit ihren Schulleistungen. Dies gilt insbesondere für die betroffenen Mädchen, bei denen fast jede Vierte nicht mit der eigenen Leistung zufrieden ist. </p>
<p class="bodytext">„Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass übermäßiger Medienkonsum häufiger zu Schulproblemen führen kann“, erklärt Dr. Cornelius Erbe von der DAK-Gesundheit. „Aber auch die umgekehrte Wirkung ist möglich: Wer Schwierigkeiten in der Schule hat, versucht sich möglicherweise mit einem hohen Medienkonsum abzulenken.“ </p>
<p class="bodytext">Quelle: DAK</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.presse.dak.de/ps.nsf/sbl/5519FC17EB527BDBC12579B200391B97?open" target="_blank" >Ganzer Artikel hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 13:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jeder dritte 15-Jährige bereits mehrmals betrunken</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Eine neue Studie zeigt, dass in Nordrhein-Westfalen jeder dritte 15-jährige Junge und jedes vierte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für die Studie &quot;Health Behaviour in School-aged Children&quot; (HBSC) ist eine Forschergruppe der Universität Bielefeld verantwortlich. Leiterin der Gruppe ist Professorin Dr. Petra Kolip von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften. </p>
<p class="bodytext">Für die fünfte Auflage der HBSC-Studie wurden Jugendliche in ganz Deutschland befragt. Die Erhebung wurde durch eine Repräsentativbefragung in Nordrhein-Westfalen (HBSC-NRW-Studie) ergänzt. Die HBSC-NRW-Studie 2009/10 zeigt, dass der Alkoholkonsum im Jugendalter nach wie vor verbreitet ist: 15 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 25 Prozent der Jungen geben an, mindestens einmal pro Woche ein alkoholisches Getränk zu konsumieren. Die beliebtesten Getränke sind Biermixgetränke und Bier, gefolgt von Alkopops (Gemisch von Spirituosen wie Wodka mit Limonade oder anderen süßen Getränken), während Wein und Sekt nur selten konsumiert werden. </p>
<p class="bodytext">Mit dem Alter steigen Alkoholkonsum und Rauscherfahrungen und es lassen sich Zusammenhänge zum familiären Wohlstand herstellen. Diese Zusammenhänge sind vor allem bei den Jungen ausgeprägt, bei den Mädchen finden sich leicht gegenläufige Tendenzen. &quot;Interessanterweise ist der Alkoholkonsum in wohlhabenden Familien von Jungen deutlich häufiger und auch das rauschhafte Trinken tritt in diesen Familien häufiger auf&quot;, sagt Professorin Dr. Petra Kolip, Koordinatorin der Studie. &quot;Anders als das übliche Vorurteil, das riskanten Alkoholkonsum in sozial benachteiligten Familien verortet, zeigen unsere Daten, dass riskanter Konsum in allen Sozialschichten auftritt und in höheren Schichten zumindest bei Jungen ausgeprägter ist.&quot; Diese Ergebnisse werden Kolip zufolge durch andere Studien gestützt. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Bildungsklick</p>
<p class="bodytext"><a href="http://bildungsklick.de/a/82646/jeder-dritte-15-jaehrige-bereits-mehrmals-betrunken/" target="_blank" >Ganzer Artikel hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 10:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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