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		<title>Regionale Schulberatungsstelle - Kreis Borken</title>
		<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
		<description>Aktuelles von der Regionalen Schulberatungsstelle Borken</description>
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			<title>Regionale Schulberatungsstelle - Kreis Borken</title>
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			<description>Aktuelles von der Regionalen Schulberatungsstelle Borken</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 15:45:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Rahmenbedingungen so verbessern, dass Amokläufe weniger wahrscheinlich werden</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Sonderausschuss „Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen – Jugendgefährdung und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Um Amokläufe unwahrscheinlicher werden zu lassen, bedarf es mehr als Türknäufe und eines der strengsten Waffengesetze der Welt“, so der Vorsitzende des Sonderausschusses Christoph Palm MdL. Dem Sonderausschuss „Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen – Jugendgefährdung und Jugendgewalt“ war es in seiner grundlegenden und konsensualen Arbeit ein wichtiges Anliegen, dass nicht kleinteilige Einzelempfehlungen das Ergebnis seiner Arbeit dominieren, sondern grundsätzliche Projekte. Es solle nachhaltig und langfristig der Gefahr von Amokläufen bzw. Jugendgewalt entgegengewirkt werden, erklärte Palm weiter. In die Entwicklung der acht weiterreichenden Handlungsfelder sowie der 39 einfachen Handlungsempfehlungen sind die Ratschläge der 16 Experten eingeflossen, die vom Sonderausschuss angehört wurden. Die vom Sonderausschuss in seinem Abschlussbericht vorgelegten Empfehlungen haben insgesamt ein Finanzvolumen von gut 30 Mio. Euro, die jährlich im Landeshaushalt veranschlagt werden sollen. Er beinhaltet auch eine abschließende Bewertung der vom Expertenkreis der Regierung vorgelegten Handlungsempfehlungen. Insgesamt schlägt der Sonderausschuss die Schaffung von rund 250 zusätzlichen Stellen für Beratungslehrkräfte und Gewaltpräventionsberater sowie zusätzliche 100 Stellen für Schulpsychologen vor. Bereits zum kommenden Schuljahr 2010/11 sollen 30 weitere Schulpsychologen eingestellt werden. „Baden-Württemberg knüpft damit bundesweit mit das dichteste und professionellste Netz der schulpsychologischen Beratung in einem Flächenland“, so Christoph Palm. Mit der Einrichtung eines „Kompetenzzentrums des Landes“ werde für die nachhaltige Qualität der schulpsychologischen Beratung eine wesentliche Grundlage gelegt, erläuterte Palm. „Von zentraler Bedeutung ist für den Sonderausschuss die Einführung eines Gewaltpräventionsprogramms nach dem norwegischen Psychologen Dan Olweus. Baden-Württemberg setzt damit auf das weltweit am besten evaluierte Anti-Gewalt-Programm, das nachhaltig und flächendeckend seine Wirkung entfalten soll“, betonte Palm. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Landtag Baden-Württemberg</p>
<p class="bodytext"><a href="http://bildungsklick.de/datei-archiv/50878/bw_sonderausschuss_winnenden_1003.pdf" target="_blank" >Umfangreiche Information hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Müssen Eltern für Bildung in die Städte ziehen?</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Weniger Kinder – weniger Schulen, das ist eine einfache Rechnung. Immer mehr Schulen werden in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der didakta-themendienst wollte von dem Mikrosoziologen Prof. Dr. Hans Bertram von der Humboldt Universität Berlin wissen, welche Konsequenzen die demografische Entwicklung für die Schulen und Familien hat und haben wird. </p>
<p class="bodytext"><i>Herr Professor Bertram, haben Kinder, die in Mecklenburg-Vorpommern auf dem flachen Land leben, schlechte Karten? </i></p>
<p class="bodytext"><b>Professor Dr. Hans Bertram:</b> Diesen Satz kann ich so unterstreichen. Zu negativen Auswirkungen würde ich sagen: Es kann so sein. Hundertprozentig weiß man nie, ob der lange Schulweg Mitschuld an schlechten Schulleistungen hat. Aber, wenn Schüler neben der eigentlichen schulischen Leistungsfähigkeit weitere Leistungen erbringen müssen, wie beispielsweise eine lange Anreise, dann sind allein schon ihre zeitlichen Chancen, sich auf die Schule zu konzentrieren, einfach viel geringer, als wenn sie in einer Großstadt wie München oder Berlin leben, wo die Bildungsinfrastruktur einfach besser ist. </p>
<p class="bodytext"><i>Im vergangenen Jahr haben Sie bei den Reckahner Bildungsgesprächen aus einer Zusatzuntersuchung zu den PISA-Ergebnissen über die schlechten Mathematikleistungen der 15-jährigen Schüler in Mecklenburg-Vorpommern zitiert und einen Zusammenhang zu den langen Schulwegen hergestellt.</i> </p>
<p class="bodytext"><b>Professor Dr. Hans Bertram:</b> Das, worauf ich mich bezog, war eine Untersuchung von Professor Baumert auf der Basis PISA 2003 über die Leistungsdifferenzen zwischen den Bundesländern. Baumert hat geprüft, welche Bedeutung die soziale Herkunft hat. Mecklenburg-Vorpommern gehörte zu den Ländern, die bei PISA nicht so gut dastanden und in denen die soziale Herkunft einen offensichtlich sehr viel stärkeren Einfluss ausübt als beispielsweise in Sachsen. Nun haben aber Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern eine ähnliche Bildungsgeschichte. Sachsen ist jedoch, ganz anders als Mecklenburg-Vorpommern, ein eher kleinräumiges Land mit einer dichten Besiedelung, ähnlich wie in Westdeutschland. Deswegen die Schlussfolgerung: Wenn sonst alle Bedingungen ähnlich sind, muss man davon ausgehen, dass hier die Infrastruktur eine Rolle spielt. </p>
<p class="bodytext"><i>Demografen warnen ja nicht erst seit gestern vor den Folgen des demografischen Wandels. Horst Köhler hat den demografischen Wandel sogar zur politischen und gesellschaftlichen Kernaufgabe erklärt. Ist das überhaupt in der Politik angekommen?</i> <i>Welche Chancen gibt es denn jetzt noch, diese Folgen - was den Bildungsbereich angeht – abzumildern? </i></p>
<p class="bodytext"><b>Professor Dr. Hans Bertram:</b> Das ist ganz einfach: Die Eltern müssen in die Städte ziehen. Es gibt keine andere Lösung. Wir werden einfach akzeptieren müssen, dass dieses Problem nur dadurch zu lösen ist, dass die Eltern zur Infrastruktur ziehen. In den ländlichen Regionen, die in der Fläche ganz wenig Kinder haben, muss man die Zentren so attraktiv machen, dass die Eltern sich entscheiden, dort zu leben. Das hört sich zwar böse an, aber ich glaube, im Interesse der Kinder gibt es keine andere Lösung. Die Vorstellung,man könnte jetzt flächendeckend in den ländlichen Regionen bein 60 Personen pro Quadratkilometer eine solide Infrastruktur aufrechterhalten, halte ich für völlig unrealistisch. </p>
<p class="bodytext"><i>Wird denn die demografische Entwicklung auch eine Veränderung des Schulsystems nach sich ziehen?</i> </p>
<p class="bodytext"><b>Professor Dr. Hans Bertram:</b> Ja, das wird passieren. Das dauert bei uns zwar immer ein bisschen länger, aber der Zug zum zweigliedrigen Schulsystem ist doch schon gestartet. Auf Dauer wird es das sechs- oder achtjährige gemeinsame Lernen geben. Dann gibt es womöglich, ähnlich wie in Finnland, eine darüberliegende Oberstufe mit verschiedenen Angeboten, aber nicht mit unterschiedlichen institutionellen Schulformen. Es wird ja bereits in vielen Flächenländern über Schulzusammenlegungen diskutiert. Das heißt, wir brauchen - ob wir das wollen oder nicht - Gesamtschulangebote. Ich weiß, das ist in Deutschland ein Wort, mit dem man sich nicht unbedingt Freunde macht. Wenn die Flächenländer aber ein ausdifferenziertes Bildungsangebot für viele Kinder anbieten wollen, dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als Schulzentren zu entwickeln, wo die Kinder aus den ländlichen Regionen auch wirklich ein gutes Angebot bekommen. Das funktioniert aber nicht mit einem gegliederten Schulsystem. Unter der demografischen Perspektive tun Flächenländer wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und auch - man traut sich gar nicht, es zu sagen - bestimmte Teile von Bayern, gut daran, darüber nachzudenken, ob man nicht auf Dauer aufgrund der vorhandenen Entwicklungslinien sagt: Wir müssen eher in Schulzentren investieren. Das geht aber nur dann, wenn die Kinder in der Nähe wohnen. Wenn wir ihnen allen also ein ausdifferenziertes Angebot liefern wollen, müssen wir akzeptieren, dass die Schulform sich ändern wird. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.bildungsklick.de" target="_blank" >www.bildungsklick.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wissenschaftliche Studie: Macht der Schlaf die Kinder schlau?</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Schlaf ist überlebenswichtig. Welche Funktionen der Schlaf jedoch genau bei Lebewesen erfüllt, ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ob sich die Schulleistungen von Kindern verbessern, wenn sie länger und besser schlafen, wird nun erstmals anhand eines Forschungsprojektes in Österreich untersucht. Mit speziellen Trainingsmethoden wird zunächst das Schlafverhalten von Volksschülern positiv beeinflusst. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie sich dies auf die Lernleistung auswirkt. Die aktuelle, vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützte Studie wird damit nicht nur einen wertvollen wissenschaftlichen Beitrag leisten, sondern gleichzeitig schlafverbessernde Methoden erproben, die für alle Kinder anwendbar sind und die Effizienz ihrer Schulleistungen verbessern. </p>
<p class="bodytext"><b>Schlafprobleme bei Kindern</b> </p>
<p class="bodytext">Das aktuelle Forschungsprojekt bietet damit einen interessanten Ansatz, da nicht nur Erwachsene, sondern bereits Schulkinder unter Schlafproblemen leiden können. Wie Hödlmoser in einer anderen Untersuchung mit 330 Volksschülern nachgewiesen hat, sind Schlafprobleme in der Altersgruppe der Acht- bis Elfjährigen weit verbreitet: &quot;Viele Kinder können lange nicht einschlafen oder berichten, dass sie morgens nur schwer wach werden. Andere verweigern das Zubettgehen oder ihre unruhigen Beine verhindern, dass sie nächtens erholsamen Schlaf finden. Außerdem beklagen Kinder, die vor dem Schlafengehen noch fernsehen oder Computer spielen, häufiger, sich im Traum zu fürchten.&quot; </p>
<p class="bodytext">Quelle: www.bildungsklick.de</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 14:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schüler bewerten Lehrer – ohne Hass und Rache</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>An der Peter-Vischer-Schule gibt auch für Lehrer Zwischenzeugnisse – verfasst von ihren Schülern....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Joe, 17 Jahre alt und Schüler der Gymnasialklasse Q 11 der Peter-Vischer-Schule (PVS), darf die Qualitäten seiner Lehrer benoten, schon seit der fünften Klasse. Das heißt: Lehrer, die das wollen. 40 Prozent der Lehrer, schätzt er, machen mit bei der freiwilligen Maßnahme. Junge wie alte. </p>
<p class="bodytext">Meist am Ende des ersten Halbjahrs verteilen die Pädagogen die Formulare, die im Lehrerzimmer ausliegen, oder sie bringen selbst entworfene mit. Manche lassen die jüngeren Schüler auch selbst Zeugnisse schreiben. Die Jugendlichen bleiben anonym. Seit zehn Jahren gibt es diesen Brauch an der städtischen Peter-Vischer-Schule mit ihren 113 Lehrern – in diesem Ausmaß eine Seltenheit. </p>
<p class="bodytext">Nur zögerlich und vereinzelt öffnen sich die Kollegien in Bayern dieser Form von Qualitätskontrolle, obwohl deren Aussagekraft das umstrittene Lehrerbewertungs-Internetportal «Spickmich» in puncto Seriosität abhängt. Lehrer, die gegen «Spickmich» vor Gericht zogen, weil sie ihre Persönlichkeitsrechte durch halb öffentliche Verunglimpfungen verletzt sahen, verloren bisher. </p>
<p class="bodytext">Thüringen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen setzen dem missliebigen Portal ein wissenschaftlich fundiertes entgegen: «Schüler als Experten für Unterricht», kurz SEfU, gewährt streng nur Schülern und ihren Lehrern Zugriff, lässt aber auch Humor vermissen. Bei den Kindern bleibt «Spickmich» beliebt; über das Portal «SchuelerVZ» ist es weitverbreitet. Auch Joe Ploog bewertet im Netz seine Lehrer – was für ihn die Schwarz-auf-Weiß-Variante im Klassenzimmer aber nicht ausschließt. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Nürnberger Zeitung</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1168865&amp;kat=11" target="_blank" >Ganzer Artikel hier</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bei ADHS müssen Lehrer und Eltern an einem Strang ziehen</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Viele verhaltensauffällige Kinder leiden an ADHS. Medikamente sind nur die letzte Zuflucht....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Allein zwischen 1999 und 2008 stieg die Zahl der jährlich verordneten Tagesrationen an Ritalin (Methylphenidat) von acht auf 53 Millionenerordnungen von Medikamenten gegen AD(H)S verzehnfacht hat. </p>
<p class="bodytext">„Es ist immer ein Problem, wenn Ritalin als einziges Mittel eingesetzt wird. Das wird keinen langfristigen Erfolg zeigen”, meint der Gelsenkirchener Schulpsychologe Carsten Joiko. Er ist für die Realschulen im Stadtgebiet zuständig und für einen Teil der Grundschulen. „Gerade in den ersten vier Schuljahren ist ADHS ein großes Thema”, ergänzt seine Kollegin Annette Greiner, die den anderen Teil der Grundschulen sowie die Gymnasien betreut. </p>
<p class="bodytext">„Auch in der Schule kann schon eine ganze Menge getan werden”, sagen die beiden. „Ritalin kann dabei sozusagen die Anpassungsleistung unterstützen. Mit anderen Worten: das Kind wird dabei unterstützt, die ergänzenden Maßnahmen besser zu verstehen und mitzumachen.” Das fange mit einfachen Schritten an, erläutert Carsten Joiko: „Die Beziehung zwischen Kind und Lehrer muss behutsam aufgebaut werden. Dazu gehört auch, dass ein Lehrer dem Kind seine Schwierigkeiten nicht ständig vor Augen führt oder vorhält.” Man müsse hinter den Auffälligkeiten die Bedürftigkeiten entdecken: „Wenn ich weiß, wie ich mit einem aufgedrehten Kind umgehen muss, kann es das liebste Kind der ganzen Klasse sein”, ist sich der Psychologe sicher. </p>
<p class="bodytext">„Unsere Aufgabe besteht daher auch darin, die Sichtweise bei den Lehrern zu ändern. Sie sind keine schlechten Pädagogen, bloß weil sie ein solches Kind nicht in den Griff bekommen”, erläutert Annette Greiner. Zudem müssten Eltern und Lehrer an einem Strang ziehen. Auch hier seien die Schulpsychologen gefragt: „Gegenseitige Schuldzuschreibungen bringen gar nichts. Und erst recht nicht dem Kind”, unterstreicht Greiner. „Wenn Eltern und Lehrer es schaffen, sich auf ein Grundprinzip im Umgang mit dem betroffenen Kind zu einigen, haben wir schon einen Teil geschafft.” </p>
<p class="bodytext">Andere, kaum aufwändige Maßnahmen könnten zudem die Lehrer unterstützen: „Wenn ein ADHS-Kind etwa mit dem Rücken zum Fenster oder mit Blickrichtung Tafel sitzt, ist es einfacher, die Konzentration auf einen bestimmten Bereich zu fokussieren”, ist sich das Psychologen-Duo sicher. </p>
<p class="bodytext">Optimal wäre eine völlig andere Grundsituation, sagen Greiner und Joiko: „Kleinere Klassen, Sozialpädagogen im Unterricht, schrittweise Zusammenlegung von Förder- und Regelschulen.” Aber auch sie wissen, dass solche Maßnahmen viel Geld kosten und nur schwer umzusetzen sind. „Deswegen versuchen wir, im Rahmen der Möglichkeiten das Beste aus der Situation zu machen.” </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/Bei-ADHS-muessen-Lehrer-und-Eltern-an-einem-Strang-ziehen-id2489189.html" target="_blank" >DerWesten</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ministerin Sommer startet neues Internet-Angebot für Schülerrückmeldung zum Unterricht</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Ab dem 1. Februar steht allen allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufen I und II sowie den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schulministerin Barbara Sommer: „Viele Schulen in Nordrhein-Westfalen haben bereits gut funktionierende Rückmeldesysteme etabliert. Es ist mein Ziel, solche Rückmeldesysteme allen Schulen zur Verfügung zu stellen. </p>
<p class="bodytext">Zwei Dinge sind dabei entscheidend: Schülerinnen und Schüler haben das Bedürfnis, sich über ihre Erfahrungen in der Schule auszutauschen und auch ihre Ansichten über Lehrerinnen und Lehrer zu äußern. Dies muss angstfrei in einem geschlossenen Bereich möglich sein, der für Dritte nicht zugänglich ist. Und zweitens: Die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten müssen dabei gewahrt bleiben. SEfU erfüllt diese Bedingungen. Wir setzen damit den öffentlichen Internet-Foren, in denen Lehrerinnen und Lehrer lediglich an den Pranger gestellt werden, etwas entgegen.“ </p>
<p class="bodytext">Mit dem Schülerfeedback-Modell SEfU unterstützt das Schulministerium Lehrerinnen und Lehrer bei der Reflexion und Planung des Unterrichtes. Sie können mit SEFU in eigener Verantwortung internetgestützt in ihren Klassen anonyme Befragungen zum Unterricht vorbereiten und durchführen. Ministerin Sommer: „Lehrkräfte erhalten auf diese Weise von den Schülern wichtige Informationen über deren Wahrnehmung des Unterrichts. Sie können diese Rückmeldungen in die Weiterentwicklung ihre Unterrichts einbeziehen und mit den Schülern ins Gespräch kommen.“ </p>
<p class="bodytext">SEfU richtet sich an die einzelne Lehrkraft. Die Anmeldung erfolgt mit wenigen Schritten auf der SEfU-Internetseite. Die Lehrkräfte erhalten nach der Anmeldung die Möglichkeit, verschiedene Klassen einzurichten und eine Feedback-Runde vorzubereiten. Dazu müssen die Klasse, die Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie der Befragungszeitraum angegeben werden. Es sind keine schulinternen Absprachen oder Entscheidungen des gesamten Kollegiums notwendig, um das Angebot zu nutzen. Jede einzelne Lehrkraft entscheidet selbst über die freiwillige Teilnahme. Für die Durchführung erhalten die Lehrkräfte individuelle Passwörter. Damit wird sichergestellt, dass die Ergebnisse nicht von Dritten eingesehen werden können. Gleichwohl ist es sinnvoll und wünschenswert, auch im Kollegium in einen Austausch über Erfahrungen mit SEfU einzutreten. Voraussetzung für die Nutzung des Angebotes ist, dass sowohl den Lehrkräften wie auch den Schülerinnen und Schülern PCs und eine Internetverbindung zur Verfügung stehen. </p>
<p class="bodytext">Der von der Universität Jena am Lehrstuhl für Methodenlehre und Evaluationsforschung entwickelte Feedbackbogen umfasst etwa 40 Indikatoren. Sie wurden im Konsens mit Lehrerverbänden auf die Schulen in Nordrhein-Westfalen angepasst. Alle Indikatoren sind auf einer vierstufigen Skala einzuschätzen. Dabei haben Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, jeden Indikator einmal aus ihrer Perspektive zu beurteilen („So sehe ich es“) und einmal die Bedeutung des Indikators für sie selbst einzuschätzen („So wichtig ist mir das“). Auch die Lehrer füllen den Bogen online aus, um ihre Eindrücke mit denen der Schüler abzugleichen. Der Zeitaufwand für die Durchführung beträgt für die Schüler etwa 20 Minuten. Nachdem der Feedbackbogen von allen Schülerinnen und Schülern ausgefüllt worden ist, wird binnen 24 Stunden vom System der anonymisierte Evaluationsbericht bereitgestellt, in dem die Indikatoren systematisch zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt werden. Aus diesem Bericht lassen sich dann die Stärken des Unterrichtes aber auch die Verbesserungsmöglichkeiten ableiten. Dieses Ergebnis kann die Lehrkraft für Klassengespräche, zur Weiterentwicklung des eigenen Unterrichtes aber auch zum kollegialen Austausch z.B. in der Fachkonferenz nutzen. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/PM_2010/pm_31_01_2010.html" target="_blank" >MSW NRW</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 17:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grundlegendes zum Thema Lernen</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>„Erfolgreich lernen in der Erprobungsstufe!?“ lautete das Thema des pädagogischen Themenabends, zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„In meinem Vortrag wird es nicht darum gehen, welche Schulform für Ihr Kind geeignet ist, denn diese Entscheidung ist in den meisten Fällen schon gefallen. Ich möchte vielmehr auf grundlegende Dinge zum Thema Lernen eingehen und beziehe mich hierbei auf die Theorien von Manfred Spitzer, einem deutschen Psychiater, Psychologen und Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm“, machte Ute Horstmann-Koch deutlich. In seinen Büchern gebe Manfred Spitzer neueste Ergebnisse der Hirnforschung im Plauderton wieder und belege uralte Erkenntnisse wie „Unser Gehirn lernt permanent“, „Wiederholung bahnt Wege“ und „Der Kortex ist landkartenförmig organisiert“ wissenschaftlich durch seine Ergebnisse im Bereich der Hirnforschung. </p>
<p class="bodytext">Anhand der Darstellung eines Gehirns demonstrierte Horstmann-Koch, wie der Mensch lernt, welche Einflüsse positive und negative Impulse, Stress und Angst auf diesen Vorgang haben können und in welchem Zeitrahmen neue Informationen abgespeichert werden. In diesem Zusammenhang warnte sie: „Fernsehen und Computerspiele zerstören das Abspeichern des Gelernten.“ Deshalb sollten Kinder auf solche Aktivitäten auf keinen Fall direkt nach dem Lernen zurückgreifen. </p>
<p class="bodytext">„Mit all diesen Informationen im Gepäck müssen Sie nun selbst entscheiden, wie viel Druck und Stress Sie Ihrem Kind zumuten möchten und können. Beachten Sie aber auf jeden Fall frühzeitige Warnzeichen wie häufige Bauch- oder Kopfschmerzen und reagieren Sie“, so Horstmann-Koch. Lernen solle schließlich Spaß machen und nicht mit Angst verbunden sein, denn auf diese Weise blieb Gelerntes am besten im „Arbeitsspeicher“ hängen. </p>
<p class="bodytext">Im Anschluss hatten die Eltern Gelegenheit, gezielte Fragen an Vertreter der Anne-Frank-Hauptschule, der Hermann-Gmeiner-Hauptschule, der Sophie-Scholl-Hauptschule, der Carl-Sonnenschein-Realschule, der Fridtjof-Nansen-Realschule sowie des Werner-von-Siemens-Gymnasiums zu stellen, die ihnen geduldig Rede und Antwort standen.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="URL:" target="http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_borken/gronau/1260914_Grundlegendes_zum_Thema_Lernen.html" >IVZ-Online</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schulen auf Krisensituationen vorbereiten</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Kreis, Polizei, Schulamt und Schulpsychologie gründen Lenkungskreis zur Krisenprävention und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Spätestens seit den Amoktaten in Erfurt, Emsdetten und Winnenden beherrscht das Thema Gewalt viele Diskussionen rund um die Situation von Schulen. Um ähnliche Krisen zu vermeiden bzw. darauf noch besser vorbereitet zu sein, haben der Kreis Borken, die Polizei, die Regionale Schulberatungsstelle und das Schulamt für den Kreis Borken jetzt einen Lenkungskreis zur Krisenprävention und -intervention an Schulen gegründet. Das Gremium soll die bisherigen Initiativen von Schulaufsicht, Polizei und Schulpsychologie zu einer noch effektiveren Krisenvermeidung und -bewältigung zusammenführen. </p>
<p class="bodytext">„Die schwere, zielgerichtete Gewalt, die wir in den vergangenen Jahren an einigen deutschen Schulen erlebt haben, hat zu großen Unsicherheiten geführt&quot;, berichtet der Leiter der Regionalen Schulberatung für den Kreis Borken, Michael Sylla. „Insbesondere bei Lehrerinnen und Lehrern haben die Ereignisse viele Fragen aufgeworfen und einen großen Bedarf für Fortbildungen gezeigt.&quot; Der Lenkungskreis will deshalb ein gemeinsames Präventions- und Fortbildungskonzept erarbeiten und einführen. Außerdem arbeiten die Partner daran, ihr Vorgehen bei akuten Krisensituationen in Schulen noch besser abzustimmen. </p>
<p class="bodytext">Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßt die Gründung des Lenkungskreises ausdrücklich. „Wir müssen alles tun, um unsere Schulen zu stärken. Wir dürfen Jugendliche nicht mit ihren Problemen allein lassen und müssen vor allem Lehrerinnen und Lehrer fit machen, damit sie früh erkennen, wo sich eine krisenhafte Entwicklung abzeichnen könnte.&quot; </p>
<p class="bodytext">Das Innenministerium und das Schulministerium des Landes haben in den vergangenen Jahren bereits Initiativen ergriffen, um Polizei und Schulen vorzubereiten und für die Prävention zu sensibilisieren. So haben alle Schulen im Jahr 2007 verbindliche Notfallpläne erhalten. Sie sehen u.a. die Bildung innerschulischer Krisenteams vor. Und auch die Schulaufsicht, die Polizei und die Schulpsychologen im Kreis Borken haben zahlreiche Aktivitäten in die Wege geleitet, um ähnliche Krisen im Kreis Borken möglichst zu vermeiden. </p>
<p class="bodytext">An der konstituierenden Sitzung des Lenkungskreises nahmen neben Dr. Kai Zwicker und Michael Sylla auch der Leitende Polizeidirektor Alfred Bernitzke, Schulamtsdirektorin Ulrike Schwarz, Kriminalhauptkommissar Jörg Kerschek, der Leiter des Fachbereichs Schule, Kultur und Sport des Kreises, Bernhard Grote, sowie der Krisenbeauftragte in der Regionalen Schulberatungsstelle, Dr. Stephan Pschenny, teil. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 09:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jeder dritte Schüler leidet unter Stress-Symptomen</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>&quot;Die Gesundheit vieler Jungen und Mädchen leidet unter schulischen Belastungen&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Jeder dritte Schüler leidet unter Stress-Symptomen. Dabei plagen Kopf- und Rückenschmerzen, Einschlafprobleme und Gereiztheit deutsche Kinder und Jugendliche am häufigsten. Das ergab eine Studie, die das Institut für Psychologie und das Zentrum für angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana Universität Lüneburg für die Deutsche Angestellten- Krankenkasse (DAK) erarbeitet haben. Befragt wurden 4500 Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 bis 21 Jahren in Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Besonders betroffen sind Mädchen. Laut Studie haben 40 Prozent mehrmals in der Woche körperliche oder psychische Beschwerden. </p>
<p class="bodytext">«Die Gesundheit vieler Jungen und Mädchen leidet unter schulischen Belastungen», sagte Cornelius Erbe, Leiter des DAK-Produktmanagements. «Wird falsch auf diese Belastungen reagiert, können negative Gefühle und psychosomatische Beschwerden entstehen.» Wichtig sei, dass Lehrer und Eltern Probleme offen angingen. Schweigen und Verdrängen mache alles noch schwieriger. Die Studie zeige, dass Schüler, die Probleme vermeiden, mehr als doppelt so häufig regelmäßig unter Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen litten. Vor allem aber sollten die Schüler lernen, ihre Probleme aktiv anzugehen, sagte Silke Rupprecht, Diplom-Pädagogin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leuphana Universität. </p>
<p class="bodytext">Allgemein fühlt sich laut Studie mehr als die Hälfte aller Jugendlichen mit Beschwerden in der Schule verzweifelt» oder erlebt regelmäßig negative Gefühle. Jeder zweite Schüler mit häufigen Beschwerden hat zudem Prüfungsangst. Besonders häufig treten gesundheitliche Probleme bei einem schlechten Klassenklima auf. Zu erkennen sei auch ein Zusammenhang zwischen Schulform und häufigem Leiden, sagte Rupprecht. So hätten Gymnasiasten viel seltener angegeben, unter Kopf- oder Rückenschmerzen zu leiden als andere Schüler. Auffallend sei auch, dass Schülerinnen viermal so oft wie ihre Mitschüler unter Kopfschmerzen litten. Die Beschwerden stiegen mit zunehmendem Alter an, besonders bei Mädchen ab 15 Jahren. «Bei Jungen nehmen sie nach dem 13. Lebensjahr dagegen ab», sagte Rupprecht. Das Lüneburger Institut und das ZAG begleiten und beraten insgesamt 30 deutsche Schulen für die Krankenkasse über jeweils drei Jahre. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.dak.de/content/dakhome/a81cefa779f2074cc12576ab002f2266.html" target="_blank" >DAK</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Eine gute Schule ist die beste Gewaltprävention.&quot;</title>
			<link>http://www.rsb-borken.de/</link>
			<description>Das Ministerium stockt bei Schulpsychologen auf. Die Rieder Volkszeitung sprach mit der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Volkszeitung:</b> Sie sind seit 30 Jahren als Schulpsychologin tätig und haben Einblick wie wenige. Sind unsere Schüler heute wirklich auffälliger als früher? </p>
<p class="bodytext"><b>Mandl:</b> Bestätigung dafür gibt es keine. Aber das subjektive Gefühl der Schulen gibt es, dass Auffälligkeiten bei Schülern zunehmen und mitunter auch die Härte der Auseinandersetzungen. Die Gesellschaft hat sich in diesen 30 Jahren total verändert. Die Schule hat sicher manche Entwicklung verschlafen. Heute gibt es unter den Schülern zunehmend Gewalt über neue Medien wie Cybermobbing oder Gewaltvideos via Handy. In Teilen der Lehrerschaft, aber auch bei den Eltern, herrscht eine gewisse Ratlosigkeit, weil sie mit diesen Medien nicht so vertraut sind wie die Jugendlichen. </p>
<p class="bodytext"><b>Volkszeitung:</b> Gewaltvideos oder nicht jugendfreie Videos werden auf Handys hin- und hergeschickt, im Internet werden Mitschüler fertiggemacht. Was sollen Eltern und Lehrer tun? </p>
<p class="bodytext"><b>Mandl:</b> Eltern und Lehrer müssen den Jugendlichen klarmachen, dass das keine Kavaliersdelikte sind und dass das nichts mit Petzen zu tun hat, wenn sie die Vorfälle melden. Erwachsene kommen oft viel zu spät drauf, was läuft. Eltern sollen, wenn sie Veränderungen bei ihren Kindern bemerken, durchaus im Internet nachschauen, wo die Kinder surfen und wenn es Mobbing-Botschaften gibt, diese als Beweise ausdrucken. </p>
<p class="bodytext"><b>Volkszeitung:</b> Mit welchen Fällen sind Sie konfrontiert? Mandl: Am häufigsten werden wir bei Lern- und Leistungsproblemen kontaktiert, Gewalt spielt auch eine Rolle. Vor kurzem hatten wir einen Fall, bei dem ein Hauptschüler sehr gemobbt wurde. Es war keine Gruppenarbeit mehr möglich. Der Schüler hat sich immer mehr abgekapselt. Eine Betreuungslehrerin wurde eingeschaltet, die sich große Sorgen um die Schülerin in Bezug auf Aggression gemacht hat. Daraufhin haben wir mit Eltern, Schülern und Lehrern gesprochen. Es hat Klassengespräche gegeben, die Lehrer sind öfter auf den Schüler zugegangen. Die Erwachsenen müssen klar einschreiten und sagen: „Wir dulden das nicht“, dann hört Mobbing in 90 Prozent der Fälle auf. </p>
<p class="bodytext"><b>Volkszeitung:</b> Wie kann man Gewalt in der Schule verhindern? </p>
<p class="bodytext"><b>Mandl:</b> Eine gute Schule ist die beste Gewaltprävention. Alle müssen sich wertgeschätzt fühlen: Schüler, Eltern und Lehrer. Es gibt viele sehr engagierte Lehrer, die mit Einzelmaßnahmen kurzfristig etwas bewirken, aber die Vernetzung mit den anderen Lehrern fehlt. Diese engagierten Lehrer laufen Gefahr auszubrennen. </p>
<p class="bodytext"><b>Volkszeitung:</b> Schulpsychologen sind meist Krisenfeuerwehr, was passiert aber an Präventionsarbeit? </p>
<p class="bodytext"><b>Mandl:</b> Es läuft eine Fortbildung für Hauptschul-Direktoren im Bereich Gewaltprävention. Dort passiert auch viel an Erfahrungsaustausch, welche Maßnahmen Erfolg bringen. </p>
<p class="bodytext"><b>Volkszeitung:</b> Gibt es an Hauptschulen mehr Probleme mit Gewalt als etwa an Gymnasien? </p>
<p class="bodytext"><b>Mandl:</b> Im Bildungsbericht des Psychologie-Institutes in Wien geht hervor, dass Hauptschulen tatsächlich mehr betroffen sind als die AHS. Die 12- bis 14-Jährigen sind am schwierigsten. </p>
<p class="bodytext"><b>Volkszeitung:</b> Wie oft sind Sie mit essgestörten Jugendlichen konfrontiert? <b></b></p>
<p class="bodytext"><b>Mandl:</b> Vor allem Bulimie hat zugenommen. Entdeckt werden Essstörungen sehr oft auch von Lehrern oder von Mitschülern, die die Lehrer informieren. Wir beraten hier und verweisen an therapeutische Einrichtungen. All jene Fälle bei denen es um inneren Rückzug geht, sind meist die dramatischeren. Diese Schüler fallen wenig auf, sind angepasst. </p>
<p class="bodytext"><b>Volkszeitung:</b> Kommen auch Schüler von sich aus zum Schulpsychologen? <b></b></p>
<p class="bodytext"><b>Mandl:</b> Ja durchaus. Durch die Nähe zum Rieder Schulzentrum kommen vor allem ältere Schüler, zum Beispiel dann, wenn Motivation und damit auch die Noten im Keller sind. Volkszeitung: Ist völlige Schulverweigerung ein Thema? Mandl: Ja, zunehmend. Sehr oft hängt die Schulverweigerung mit Trennungsängsten und schwieriger familiärer Situation zusammen. Da sollten Eltern und Lehrer nicht lange warten und Hilfe annehmen. </p>
<p class="bodytext">Quelle: <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ried/art14855,316313" target="_blank" >Rieder Volkszeitung</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:25:00 +0100</pubDate>
			
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