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TIMSS Studie 2015

Die TIMSS Studie 2015 ist veröffentlicht und hat ein interessantes Presse-Echo:

  • "Deutsche Grundschüler haben ein Matheproblem"
  • "Deutsche Grundschüler nur Mittelmaß"
  • "Deutsche Viertklässler sind Mathe-Muffel"
  • "Deutsche Grundschüler sind schwach in Mathe"
  • "Grundschule droht wegzubrechen"
  • "Lehrer unterfordern Grundschüler"

Die KMK sagt: "Grundschülerinnen und Grundschüler halten Leistungsniveau"

Die in TIMSS abgebildeten mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen werden durch standardisierte Leistungstests erfasst. Aus einem Aufgabenpool von insgesamt 337 Aufgaben bearbeitete jedes teilnehmende Grundschulkind im Rahmen von etwa zwei Schulstunden (insgesamt 72 Minuten) je nach Kompetenzdomäne etwa 20 bis 28 Aufgaben.

  • In Mathematik erreichen die Schülerinnen und Schüler in Deutschland einen Leistungsmittelwert von 522 Punkten und befinden sich damit im Mittelfeld der Rangreihe der teilnehmenden Staaten.
  • Der Leistungsmittelwert der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland liegt signifikant über dem internationalen Mittelwert (509 Punkte) und signifikant unter den Mittelwerten der teilnehmenden EU-Staaten (527 Punkte) sowie OECD-Staaten (528 Punkte).

Als Erklärung wird angegeben, dass die Heterogenität in den Grundschulen seit 2007 weiter gestiegen ist: 

  • In Folge struktureller Reformbemühungen, integrative Angebote für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu schaffen, ist von 2007 zu 2015 ein signifikanter Anstieg von Kindern mit besonderen Unterstützungsbedarfen an Regelschulen festzustellen.
  • Im Vergleich zu TIMSS 2007 sinkt der Anteil an Schülerinnen und Schülern ohne Migrationshintergrund, zugleich lässt sich im Vergleich von TIMSS 2011 zu TIMSS 2015 ein signifikanter Anstieg der Kinder mit Migrationshintergrund (beide Elternteile im Ausland geboren) feststellen. 

Ausführliche Informationen zu TIMSS 2015 finden Sie hier

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