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Arbeitskreis Beratungslehrkräfte tagt

Der Arbeitskreis der Beratungslehrkräfte an Schulen der Sekundarstufen tagte am 28.3.2017 in der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken. Nach kurzem Erfahrungsaustausch referierte Schulpsychologe Michael Sylla zum Thema "Umgang mit psychischen Problemen in der Schule". Insbesondere die Rolle und Möglichkeiten der Beratungslehrkräfte wurden dabei in den Blick genommen.

Die Anzahl der betroffenen Schülerinnen und Schülern ist inzwischen erheblich: Eine aktuelle Erhebung des bayrischen Gesundheitsministeriums ermittelte, dass im Jahr 2014 ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen die ambulante Diagnose einer psychischen Störung erhielten.

Häufige Störungsbilder wurden im Referat dargestellt und anschließend erörtert, wie diese Kinder und Jugendlichen in der Schule unterstützt werden können. Die Aufgaben von Beratungslehrkräften seien nicht Diagnose oder Therapie, sie könnten aber eine wichtige Rolle dabei übernehmen, die Betroffen in der Schule zu begleiten und Motivation dafür zu schaffen, dass die Betroffenen sich Unterstützung durch Ärzte oder Psychologen suchen.

Erörtert wurde auch die komplexe Situation der Beratungslehrkräfte in Hinblick auf Schweigepflicht gegenüber Schülerinnen und Schülern auf der einen Seite und ihrer Offenbarungspflicht gegenüber Eltern und Schulleitung.

 

 

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