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Wissenschaftliche Studie: Macht der Schlaf die Kinder schlau?
24.02.10

Schlaf ist überlebenswichtig. Welche Funktionen der Schlaf jedoch genau bei Lebewesen erfüllt, ist noch nicht vollständig geklärt. Bewiesen ist, dass Schlafentzug und Schlafstörungen unterschiedliche psychische und physische Probleme verursachen können. Eine verbesserte Schlafqualität wirkt sich hingegen positiv auf den Menschen aus.

Ob sich die Schulleistungen von Kindern verbessern, wenn sie länger und besser schlafen, wird nun erstmals anhand eines Forschungsprojektes in Österreich untersucht. Mit speziellen Trainingsmethoden wird zunächst das Schlafverhalten von Volksschülern positiv beeinflusst. Im Anschluss daran wird gezeigt, wie sich dies auf die Lernleistung auswirkt. Die aktuelle, vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützte Studie wird damit nicht nur einen wertvollen wissenschaftlichen Beitrag leisten, sondern gleichzeitig schlafverbessernde Methoden erproben, die für alle Kinder anwendbar sind und die Effizienz ihrer Schulleistungen verbessern.

Schlafprobleme bei Kindern

Das aktuelle Forschungsprojekt bietet damit einen interessanten Ansatz, da nicht nur Erwachsene, sondern bereits Schulkinder unter Schlafproblemen leiden können. Wie Hödlmoser in einer anderen Untersuchung mit 330 Volksschülern nachgewiesen hat, sind Schlafprobleme in der Altersgruppe der Acht- bis Elfjährigen weit verbreitet: "Viele Kinder können lange nicht einschlafen oder berichten, dass sie morgens nur schwer wach werden. Andere verweigern das Zubettgehen oder ihre unruhigen Beine verhindern, dass sie nächtens erholsamen Schlaf finden. Außerdem beklagen Kinder, die vor dem Schlafengehen noch fernsehen oder Computer spielen, häufiger, sich im Traum zu fürchten."

Quelle: www.bildungsklick.de

 


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