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Bildungsaufstieg in Deutschland besonders schwer
18.01.12

Nur zwei Prozent der Studenten in Deutschland kommen aus Elternhäusern mit niedrigem Bildungshintergrund. Dagegen haben mehr als zwei Drittel der Studierenden einen Vater oder eine Mutter mit akademischem Abschluss.

Unterschichtskindern fällt danach der Bildungsaufstieg in Deutschland besonders schwer. Im Vergleich von 25 europäischen Staaten bildet die Bundesrepublik in Sachen sozialer Förderung das Schlusslicht – zusammen mit Kroatien, Polen, Lettland und der Slowakei. Von den Eurostudent- Staaten schaffen es dagegen Portugal und die Türkei am besten, Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern an ihre Hochschulen zu bringen: In beiden Staaten macht ihr Anteil mit 45 Prozent fast die Hälfte der Studenten aus.

Umgekehrt zählt Deutschland zu den Staaten, in denen es nahezu als selbstverständlich gilt, dass Kinder aus akademischen Elternhäusern selbst wiederum den Weg ins Studium finden. Insgesamt haben 69 Prozent der Studierenden Eltern mit Hochschulabschluss. Lediglich in Dänemark ist mit 79 Prozent dieser Anteil der Studierenden noch höher.

Quelle: Bildungsklick

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