25 Jahre Regionale Schulberatungsstelle
Unter der Überschrift „Schulberatung in Zeiten gravierender schulischer Veränderungen“ feierte die Beratungsstelle 2005 ihr 25jähriges Bestehen. Die Texte dieser Veranstaltung beschreiben gut die Beratungsphilosophie und Angebote der Beratungsstelle und werden daher hier dargestellt.
Grußwort: Herr Kreisdirektor Werner Haßenkamp
Grußwort: Herr Kreisdirektor Werner Haßenkamp

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie ganz herzlich zu dieser heutigen Veranstaltung, insbesondere den heutigen Redner, Herrn Dr. Miller und Herrn LRSD Kloppert von der Bezirksregierung Münster.
Vor 25 Jahren, am 1.8. 1980, trat Dr. Wilhelm Wegner seinen Dienst als Schulpsychologe in der Regionalen Schulberatungsstelle für den Kreis Borken an. Herrn Dr. Wegner, der 1995 viel zu früh verstarb, gebührt Anerkennung für den Aufbau dieser Beratungstelle im Kreis Borken.
Der „schulpsychologische Urknall“ im Kreis Borken geschah allerdings bereits am 17.5.1978, als noch im alten Kreishaus im Piepershagen folgender Beschluss fasste: „Der Schulausschuss empfiehlt dem Kreisausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die Errichtung einer „schulpsychologischen Beratungsstelle“ als Modellversuch durch das Land NRW beim Kultusministerium zu beantragen.“
In seiner Begründung zitiert der Ausschuss den „Bildungsgesamtplan“ (1973) der Bund-Länder Kommission für Bildungsplanung, in dem die quantitative Zielvorstellung der Schulberatung für 1985 lautete:
„...für je 5000 Schülerinnen und Schüler ein Schulpsychologe, für je 500 Schülerinnen und Schüler ein Beratungslehrer, für je 500 Studenten ein Studienberater“
In dem Beschluß heißt es weiter: „Es ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass in absehbarer Zeit entsprechend dieser Empfehlung Beratungsstellen durch das Land eingerichtet werden.“
Vorgespräche unseres Hauses mit dem Ministerium hatten aber ergeben, dass das Land dem Kreis zur Teilnahme an dem Modellversuch „Regionale Schulberatungsstellen“ eine Planstelle für einen Schulpsychologen bereitstellen würde. Dabei lautete die Aufgabenstellung – ich zitiere -: „Voraussetzungen und Möglichkeiten institutionalisierter Schulberatung durch eine regionale Schulberatungsstelle auf Kreisebene in Kreisen mit dünnbesiedelten Gemeinden unter besonderer Berücksichtigung übergreifender Elternberatung“ auszuloten.
Meine Damen und Herren! "In der modernen Leistungsgesellschaft heißt soziale Gerechtigkeit nichts anderes als gerechte Verteilung der Bildungschancen (...). Der gesamte soziale Status, vor allem aber der Spielraum an persönlicher Freiheit, ist wesentlich durch die Bildungsqualifikationen definiert, die von dem Schulwesen vermittelt werden sollen." Dieser Satz stammt nicht etwa aus der PISA-Studie, sondern von Georg Picht, der mit seinem Buch "Die deutsche Bildungskatastrophe" (1964) eine nachhaltige Bildungsdebatte auslöste. Picht forderte eine höhere Abiturientenzahl und bessere Unterrichtsbedingungen. Zu den Vorschlägen des 1965 gegründeten „Deutschen Bildungsrates“ gehörte auch, in den Schulen ein effektives System von Schulberatung aufzubauen, das helfen sollte, die Bildungschancen für alle zu verbessern.
Sie, liebe Gäste, Sie alle wissen, dass das Ziel: „...ein Schulpsychologe für 5000 Schülerinnen und Schüler...“ bundesweit nicht erreicht wurde. Daher ist die folgende Einschätzung des Leiters der Münsteraner Schulberatungsstelle - Herrn Lothar Dunkel aus dem Jahre 1995 nach wie vor aktuell: „Es besteht eine große Diskrepanz zwischen der Akzeptanz von und Forderung nach Schulpsychologie gegenüber der nicht vorhandenen gesetzlichen Grundlage. Schulpsychologie ist nicht verankert. Nirgendwo ist festgelegt, dass schulpsychologische Hilfestellung zu den Pflichtaufgaben des Staates oder der Kommune gehört. Genauso wenig existiert Schulpsychologie als eigenständige Disziplin oder Schwerpunkt an den Universitäten des Landes. Das, was es an Schulpsychologie gibt, beruht auf der Weitsicht engagierter Einzelner und nicht auf einer institutionell verankerten Systemeinsicht. Demgegenüber überrascht es immer wieder, wie häufig in Büchern und Zeitschriften der Schulpsychologe als der geeignete Experte für den Bereich Schule genannt wird.“
Glücklicherweise gibt es diese engagierten Einzelnen und diese Weitsicht im Kreis Borken und bei der Bezirksregierung in Münster. Unabhängig von der Frage, ob Schulpsychologie denn nun eine Aufgabe des Landes oder der Kommunen ist, engagieren sich Kreis und Land nun seit 25 Jahren gemeinsam in dieser wichtigen Aufgabe.
- Der Kreis trägt die sächlichen Mittel der Beratungsstelle und die Personalkosten der Verwaltungsmitarbeiterin.
- Der Kreis übernahm 1986 nach Ende des Modellversuchs die Regionale Schulberatungsstelle als feste Einrichtung des Kreises.
- Der Kreis stockte 1989 aus eigenen Mitteln das Fachpersonal auf und richtete eine zusätzliche Planstelle für einen Schulpsychologen ein.
- Auf Grund der anhaltend großen Nachfrage nach schulpsychologischer Beratung finanziert der Kreis seit 2001 eine weitere Planstelle für eine schulpsychologische Fachkraft.
Damit arbeiten heute zwei Fachkräfte des Landes und zwei Fachkräfte des Kreises in der Regionalen Schulberatungsstelle erfolgreich zusammen. Deren Bilanz für das vergangene Vierteljahrhundert kann sich, wie ich meine, wahrlich sehen lassen:
- Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Lehrkräfte wurden in 25 Jahren schulpsychologisch beraten.
- In über 1.300 präventiven Veranstaltungen wurden Themen der Schulberatung aufbereitet und in Vorträgen und Fortbildungen an Lehrkräfte und Eltern weitergegeben.
- Ein innerschulisches Beratungsnetzwerk wurde aufgebaut. An drei Viertel aller Schulen im Kreis gibt es jetzt fortgebildete Beratungslehrkräfte.
- Ein Projekt ist aktuell der Aufbau einer informativen Internetseite, auf der Lehrkräfte und Eltern erste Hilfen bei schulischen Problemen bekommen.
Meine Damen und Herren, Sie sehen, die Regionale Schulberatungsstelle ist aus der hiesigen Schullandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie hilft im Einzelfall Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Lehrkräften bei Schulproblemen. Darüber hinaus unterstützt sie Schulen auf ihren vielfältigen Wegen zur „guten Schule“. Der Kreis Borken, das betone ich an diesem besonderen Tage ausdrücklich, schätzt und unterstützt die Arbeit der Beratungsstelle, zumal sich Schulpsychologie – das darf ich als Kämmerer und Jugenddezernent des Kreises sagen, ohne Frage auch „rechnet“: Jede schulpsychologische Beratung, die Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Lehrkräften zu Problemlösungen verhilft, entlastet zugleich die Haushalte des Kreises und der örtlichen Kommunen.
Meine Damen und Herren, ich danke der Bezirksregierung für die gute Zusammenarbeit in diesem wichtigen Arbeitsfeld, ich wünsche der Schulberatungsstelle weitere erfolgreiche 25 Jahre und dieser Veranstaltung einen guten Verlauf.“
Rückblick/Ausblick: Schulpsychologe Michael Sylla

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Beratungslehrerinnen, liebe Beratungslehrer, Ich freue mich, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen und weiß, dass die heutigen Gäste mit uns gemeinsam an guter Schulberatung arbeiten!
Herr Haßenkamp hat bereits den Werdegang der Beratungsstelle skizziert. Im ersten Verwaltungsbericht des jungen Kreises Borken erwartete man einen hohen Arbeitsanfall und grenzte die Aufgabe auf die Beratung von Eltern und Lehrern ein. Die erwähnten Sprechstunden werden noch heute regelmäßig für den Nordkreis in Ahaus – für den Südkreis in Bocholt angeboten.
Nachdem die Schulpsychologenstelle im Februar 1980 ausgeschrieben war, trat Dr. Wilhelm Wegner seinen Dienst im August in der Schulberatungsstelle an. Angesiedelt wurde die neue Beratungsstelle bei der Kreisverwaltung (Piepershagen). Am 16.9.1980 erläuterte er im Schulausschuss die zukünftige Gestaltung der Schulberatung. Sie sollte auf drei Ebenen realisiert werden:
- Beratung in der Schule durch Beratungslehrkräfte.
- Unterstützung der Beratungsaufgaben der Schulen durch die Schulberatungsstelle.
- Das Landesinstitut unterstützt überregional, v.a. durch die Fortbildung von Beratungslehrkräften.
Nach diesem Beratungskonzept sollten im Kreis 147 Beratungslehrkräfte arbeiten und 14 hauptamtliche Schulberater. Ein Ziel ist heute erreicht: im Jahre 2005 arbeiten 152 fortgebildete Beratungslehrkräfte im Kreis Borken.
Zwei Tatsachen bestimmten die Arbeit der Beratungsstelle in den ersten 10 Jahren: Der geplante Ausbau der Schulberatung erfolgte landes-/bundesweit nicht. Die „Kundenerwartung“ lag eindeutig im Bereich der Individualberatung, d.h. schulpsychologische „Fallarbeit“. Bei 300-600 Anfragen pro Schuljahr bildete sich in der Folge rasch eine Warteliste bei der Individualberatung. Dies führte in Schulausschuss zu der Diskussion, ob dies überhaupt die Aufgabe der RSB sei, oder ob die Arbeit sich nicht eher auf die Beratung von Schule konzentrieren solle.
Eine systemische Sicht geht davon aus, das jedes Schulproblem multifaktoriell verursacht ist und mindestens diese Faktoren gesichtet werden sollten: Individuum, Familie, Schule, aktuelles Lebensumfeld. Interessant wird es, wenn Sie den beteiligten Menschen diese zwei Fragen stellen: Wo liegen die Ursachen des Schulproblems? Wer soll „behandelt“ werden – wer soll Adressat von Beratung sein? Die Antworten sind einigermaßen sicher vorhersagbar: Schule sieht die Gründe eher beim Kind/Jugendlichen und seiner Familie begründet. Die Familie wird eher Verursachungen nennen, die in der Schule liegen. Entsprechend dazu werden die Interventionswünsche ausfallen. Beide haben den Wunsch, möglichst Lösungen erster Ordnung anzustreben: Löse das Problem so, dass alles beim alten bleiben kann!
In dieser Dynamik arbeitet jeder Schulberater und die Frage, ob sich die Arbeit von Schulpsychologen eher auf einzelne Personen, oder eher auf die Verbesserung von Schule richten soll ist nach PISA aktueller den je! Wir meinen, dass es kein „Entweder/oder“ sein sollte, sondern das eine schulpsychologische Beratungsstelle Angebote in beiden Arbeitsfeldern machen sollte: Individualberatung und präventive Arbeit als Systemberatung. Pointiert formuliert: gute Individualberatung ist die „Eintrittskarte“ zur sogenannten Systemberatung.
So hat die Schulberatungsstelle in 25 Jahren in annähernd 10.000 Anfragen individuell beraten. Im Bereich der präventiven Arbeit wurden ca 1300 Veranstaltungen durchgeführt.
Ende der 80er Jahre kam in der Öffentlichkeit die Diskussion auf, es seien mehr Mitarbeiter in der RSB erforderlich. Der Zeitpunkt war kein Zufall, denn jetzt traten bestimmte Störungsbilder vermehrt auf: ADHS-Kinder hießen damals HKS-Kinder und es bildeten sich erste Elterninitiativen, die mehr Schulpsychologen forderten. Der Kreis richtete 1989 eine zweite Planstelle ein. 1990 folgte Frau Horstmann-Koch auf einer Landesstelle. Der viel zu frühe, plötzliche Tod von Herrn Dr. Wegner 1995 hinterlies eine gravierende Lücke im Team der RSB. Vieles, was er grundgelegt hat, findet sich noch heute in der Arbeit der Beratungsstelle wieder. Herr Dr. Pschenny verstärkt ab 1996 das Team der RSB und von 2002 bis zum Sommer 2005 arbeitete Frau Temminghoff als vierte Kraft mit im Team. Herr Junker ist als Beratungslehrer mit halber Stundenzahl an die RSB abgeordnet, insbesondere zur Fortbildung von Beratungslehrkräften. Damit hat die Schulberatungsstelle im Vergleich zu anderen schulpsychologischen Diensten eine gute Personalausstattung erreicht.
1990 gelang es Dr. Wegner als Studienleiter erstmals zahlreiche Lehrkräfte aus dem Kreis Borken in einen- damals noch überregionalen - 2jährigen Beratungslehrerkurs zu bekommen. Damit wurden erstmals mehr Beratungslehrkräfte im Kreis eingesetzt. Der neue Beratungserlass in NRW machte es ab dem Jahr 1997 möglich, regionale Fortbildungskurse für Beratungslehrkräfte durchzuführen. Wir haben diese Chance genutzt: Schulpsychologen, Schulamt und Bezirksregierung trafen die Zielvereinbarung, dass mittelfristig an jeder Schule im Kreis Borken eine fortgebildete Beratungslehrkraft arbeiten soll. Nach 5 einjährigen Fortbildungen in Folge – die sechste hat gerade begonnen - arbeiten jetzt an drei Viertel aller Schulen im Kreis Beratungslehrkräfte: damit ist die Zielformulierung von 1980 erreicht!
Meine Damen und Herren, im Jahre 1968 verblüffte ein junger Mann die Sportwelt, in dem er etwas nie Gesehenes tat und einen Olympiarekord im Hochsprung aufstellte: Dick Fosbury erfand die nach ihm benannte revolutionäre neue Sprungtechnik, den „Flop“: Anstatt sich wie bisher seitwärts über die Latte zu rollen – das nannte man „Straddle“ – überquerte er diese rückwärts! Was war passiert? Die Technik des Straddle war immer weiter verbessert worden. Diese „Funktionsoptimierung“ war aber an ihre Grenzen gestoßen: es ging nur noch millimeterweise aufwärts, die Konkurrenz war extrem nah dran! Dick Fosbury machte nun etwas, was man einen „Prozessmusterwechsel“ nennt: er ging völlig anders an die Aufgabe heran und erzielte eine Leistungsexplosion. Dieses Beispiel stammt von Prof. Peter Kruse, der für das Change-Management die These aufstellt: „Funktionsoptimierung“ dient dem Management von Stabilität! Gute Leistung von Menschen oder Systemen in sich stark verändernden Marktsituationen verlangen aber „Prozessmusterwechsel“ und das Management von Instabilität. Einige von Ihnen fragen sich wahrscheinlich: warum erzählt er uns das? Trifft das auch auf Schule zu? Nun, man kann der Auffassung sein, dass die Leistungen unseres Schulsystems als PISA-Kurve schwächelt! Dann hätten die Skandinavier den pädagogischen Fosbury-Flop gefunden.
Ich meine, dass die PISA Diskussion vorschnell schlechte Lehrerleistungen benennt. Vielleicht sind die Lehrerleistungen ja gleich gut geblieben! Es könnte sein, das die Performance des Schulwesens deshalb sinkt, weil auf gravierende Marktänderungen nicht rechtzeitig und mutig genug reagiert wurde. Zudem sind „Prozessmusterwechsel“ offensichtlich nicht gerade eine deutsche Tugend!
Was sind das für „Marktänderungen“ im Umfeld von Schule?
- Erstens die „veränderten“ Kinder und Jugendlichen: Sie kennen die Diskussion, ob die Störungen wirklich so gravierend sind. Seriöse Studien sagen uns aber, dass jedes fünfte Kind unter Entwicklungs- und/oder Verhaltensstörungen leidet. Die von Lehrerinnen und Lehrern „gefühlte“ Quote in einer Schulklasse ist manchmal noch höher.
- Zweitens gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass die Erziehungskompetenzen der Familien deutlich abnehmen. Trotz zahlreicher Beratungsmöglichkeiten wissen Eltern heute anscheinend immer weniger, was für Kinder gut ist. In der Folge werden Kinder mit deutlich anderen bzw fehlenden Lernvoraussetzungen eingeschult: vieles, was früher vorausgesetzt werden konnte, muss heute erst erarbeitet werden.
- Drittens hat sich um die Schule herum ein privater Markt für Problemlöser entwickelt: das, was Eltern von Schulen nicht bekommen, kaufen sie auf dem freien Markt ein. In der Folge boomen die Diagnosen und ein Gerangel um die „Deutungshoheit“ von Schulproblemen entsteht.
Welche „Produkte“ sollte nun die „Schule der Zukunft“ aus unserer Sicht entwickeln, um diesen „Marktänderungen“ zu begegnen?
Wir verstehen diese anstehende Arbeit als gemeinsame Aufgabe von Ihnen und uns:
- Schule muss (wieder) erste Beratungsinstanz für Schülerinnen, Schüler und Eltern sein. Dieses Vertrauen gewinnt sie, wenn die Qualität der Beratung stimmt!
- Schule kennt die Lernvoraussetzungen ihrer Klientel genau und reagiert flexibel darauf. Dazu entwickelt sie die notwendigen diagnostischen Kompetenzen.
- Schule investiert ausreichende Ressourcen in die Förderung von Schülerinnen u. Schüler. Dabei werden auch soziale Kompetenzen gefördert.
- Schule nimmt den Erziehungsauftrag an und investiert viel Zeit in soziales Lernen. Sie gestaltet ein positives Schulklima. Darüber hinaus arbeitet Schule eng mit den Eltern zusammen und bietet ihnen Hilfen zur Erziehung.
- Lehrerinnen und Lehrer stimmen ihre Beratungs- und Förderleistungen untereinander ab. Schule arbeitet nachhaltig an diesen Aufgaben und bündelt sie im Rahmen eines schuleigenen Beratungs- und Förderkonzepts.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, die Regionale Schulberatungsstelle sieht hier für sich Arbeitsfelder für die nächsten 25 Jahre: wir möchten Sie bei Ihrer Beratungsarbeit weiterhin gut unterstützen! Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.“
Festredner: Dr. Reinhold Miller

Als Festredner konnte der renommierte Lehrerfortbilder und Fachbuchautor Dr. Reinhold Miller gewonnen werden. Er beeindruckte das Publikum durch Demonstrationen der von ihm empfohlenen Beratungsstrategien. Unter Einbezug von Beratungslehrkräften stellte er praktisch dar, wie hilfreiche Kommunikation zwischen Beratern und Schülerinnen und Schülern hergestellt werden kann. Ziel von Beratung sei es, so Dr. Miller, Kinder und Jugendliche auf das Leben vorzubereiten und Eltern und Lehrer bei ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen.
Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann auf unserer Webseite hier aufgerufen werden.
